Fotograf Éric Valli

Die Bewegung der Netzunabhängigen

John, der Trapper von der Wall Street, sagt: "Der Kapitalismus amerikanischer Prägung … den benutze ich nur als Sitzfläche …". John fährt im Zickzack zwischen den Wurzeln der Sumpfzypressen hindurch, die wie riesige Stalagmiten aus dem Boden ragen.

John, der Trapper von der Wall Street, sagt: "Der Kapitalismus amerikanischer Prägung … den benutze ich nur als Sitzfläche …". John fährt im Zickzack zwischen den Wurzeln der Sumpfzypressen hindurch, die wie riesige Stalagmiten aus dem Boden ragen.  |  © Éric Valli/Knesebeck Verlag

Ohne Netz leben die Menschen, die der französische Fotograf Éric Valli porträtiert hat. Das ist mehrdeutig gemeint: Sie kommen ohne Elektrizität, ohne Kreditkarte, ohne Internet aus. Off the Grid – netzunabhängig – heißt die Bewegung der Aussteiger, die sich für ein Leben in der Wildnis entschieden haben (das gleichnamige Buch erscheint im Knesebeck Verlag). Manche von ihnen haben dabei den Sinn des Lebens neu gefunden, etwa John, der früher an der Wall Street viel Geld verdiente und nun Trapper ist.