Bahnreisen : Indien in vollen Zügen

Verkäufer, Polizisten, Arbeiter: Indiens Züge transportieren 20 Millionen Menschen pro Tag. Was sie erleben und wie sie gemeinsam reisen, zeigen diese Fotografien.

Im Zug lernt der Mensch zu teilen: den beengten Platz, die Süßigkeiten, die Wartezeit. In Indien reisen über 20 Millionen Menschen am Tag mit der Eisenbahn. Viele Passagiere kommen Stunden oder gar Tage zu spät an: Zum Teil wird das 64.000 Kilometer lange Schienennetz von Signalen gesteuert, die vor Indiens Unabhängigkeit 1947 gebaut wurden. Und wenn ein Zug entgleist, dann wird er mitunter in Handarbeit zurück auf die Schienen geschoben. Pro Tag sterben im Durchschnitt 40 Menschen auf den Gleisen, viele von ihnen lebten in Slums nahe der Schienen.

Anzeige

Wandern, Radfahren und frische Wiesenluft

Starten Sie Ihren Urlaub in den Bergen

Reise starten

Kommentare

5 Kommentare Kommentieren

Zustimmung

So richtig sicher sein, was für ein schönes Gefühl. Aber eben zuert ein Gefühl. Und wenn Sie genau hingeschaut haben, dann ist eben das Interessanteste, dass die Leute überhaupt nicht unsicher aussehen.
Das ist eben der Unterschied, ob man tagtäglich mit etwas zu tun hat, oder ob man davon nur als Katastrophenmeldung hört. Schnell ist da mal die Wahrnehmung in der falschen Richtung. Für die Inder scheint es wohl eher ein Unsicherheitsfaktor zu sein, wenn jemand mit einem großen Sicherheitspaket kommen würde, dass die Bahnpreise schnell mal verdoppelt.
Zum Glück haben wir Schiwa.