Nordseeküste : Wie Sylt in Wahrheit ist

Eine Insel zwischen Schlick und Schampus – oder doch nicht? Wie Sylt wirklich ist, windzerzaust, kahl und komisch, zeigt eine Ausstellung zeitgenössischer Fotografien.

Sylt ist schön, besonders gegen Ende des Sommers, wenn die Touristen abreisen. Fünf Jahre haben ausgewählte Künstler und Fotografen Sylt bereist, unter anderem Peter Bialobrzeski und Thomas Wrede. Ihre Bilder, ergänzt von Fotografien seit den Sechzigern, sind bis zum 26. August in der Ausstellung Sylt – im Spiegel zeitgenössischer Fotografie im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen. Eine Aufnahme von Denis Brudna beispielsweise heißt Terra Incognita, und so ist auch Sylt: Das Wahre liegt immer in dem, was uns unbekannt erscheint.

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Kommentare

6 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Oooh doch, es gibt es noch, dieses andere Sylt.

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Sie müssen nur warten, bis die ersten, eisigen Herbststürme die ”Whiskymeile“ leergefegt haben, der Privatflughafen dicht ist, der letzte "V8" über den Damm verschwunden ist, die Kupferkanne die Pforten geschlossen hat und ”McGosch“ am Lister Hafer menschenleer ist.

Dann brauchen Sie nur noch die richtigen Klamotten und nette Freunde unter den Insulanern für den abschließenden Pharisäer nach einer ausgiebigen Wanderung am Weststrand und auf den Gleisen der alten, stillgelegten Lister Schmalspurbahn durch die Dünen.

Von November bis 4 Wochen nach ”Bikebrennen“ ist die Insel einfach herrlich.