Kollektive Kindheit im russischen Ferienlager

48. Geburtstagsfeier in original Pionieruniform zur Gründung von Orlionok am 12. Juli 1960 | © Anita Back
- Datum 22.07.2012 - 14:45 Uhr
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48. Geburtstagsfeier in original Pionieruniform zur Gründung von Orlionok am 12. Juli 1960 | © Anita Back
Das sieht wirklich nett aus. Wäre gerne als Kind einen Sommer dabei.
Ist das Ironie?
Ich hoffe doch so.
Unabhängig davon, weshalb wird hier von priviligierten Kindern geredet, von wohlhabenden Eltern?
Der engl. wiki artikel spricht von 20.000 Kindern pro Jahr. Und: "Orlyonok welcomes kids from all regions of Russia and other countries, regardless of the social strata or affiliation".
Mir würde etwas mehr Hintergrund gefallen!
Ist das Ironie?
Ich hoffe doch so.
Unabhängig davon, weshalb wird hier von priviligierten Kindern geredet, von wohlhabenden Eltern?
Der engl. wiki artikel spricht von 20.000 Kindern pro Jahr. Und: "Orlyonok welcomes kids from all regions of Russia and other countries, regardless of the social strata or affiliation".
Mir würde etwas mehr Hintergrund gefallen!
Ist das Ironie?
Ich hoffe doch so.
Unabhängig davon, weshalb wird hier von priviligierten Kindern geredet, von wohlhabenden Eltern?
Der engl. wiki artikel spricht von 20.000 Kindern pro Jahr. Und: "Orlyonok welcomes kids from all regions of Russia and other countries, regardless of the social strata or affiliation".
Mir würde etwas mehr Hintergrund gefallen!
was soll denn ein "zivilkrieg" sein? doch nicht etwa die deutsche entsprechung von "civil war" bzw. "grashdanskaja wojna"? um auf solche wortschöpfungen, muß man wohl seine schulbildung in der alten brd genossen haben und seine muttersprache hassen.
alle anderen sprechen noch immer vom guten alten bürgerkrieg.
Sehr geehrte/r milk,
es handelt sich um die Original-Bildunterschrift, die Sie so auch in dem Bildband finden.
Wie Sie sehen, lassen sich Dinge auch anders als durch "Dummheit" erklären.
Beste Grüße.
Sehr geehrte/r milk,
es handelt sich um die Original-Bildunterschrift, die Sie so auch in dem Bildband finden.
Wie Sie sehen, lassen sich Dinge auch anders als durch "Dummheit" erklären.
Beste Grüße.
Sehr geehrte/r milk,
es handelt sich um die Original-Bildunterschrift, die Sie so auch in dem Bildband finden.
Wie Sie sehen, lassen sich Dinge auch anders als durch "Dummheit" erklären.
Beste Grüße.
wird doch nicht dadurch besser, dass ein anderer sie als "Original" vormacht.
"Aber der hat doch auch ...." ist eine der ältesten und untauglichsten Kleinkinderausreden und sollte für erwachsene Redakteure doch etwas zu peinlich sein.
wird doch nicht dadurch besser, dass ein anderer sie als "Original" vormacht.
"Aber der hat doch auch ...." ist eine der ältesten und untauglichsten Kleinkinderausreden und sollte für erwachsene Redakteure doch etwas zu peinlich sein.
...oder sehe nur ich lediglich gefällige, nichtssagende Bilder, die an der Oberfläche bleiben und nicht mal versuchen, daran zu kratzen? Das Einbandbild - na ja, den Kommentar dazu spare ich mir. Schade um den Baum, der für das Buch sterben musste.
wird doch nicht dadurch besser, dass ein anderer sie als "Original" vormacht.
"Aber der hat doch auch ...." ist eine der ältesten und untauglichsten Kleinkinderausreden und sollte für erwachsene Redakteure doch etwas zu peinlich sein.
finde aber den Übersetzungsfehler (wenn schon nicht aus dem Russischen, dann doch wenigstens aus dem Englischen!) nicht so schlimm wie die nichtssagenden bzw. irreführenden Bildunterschriften, die so überhaupt nichts von dem Alltag in diesem Ferienlager verraten, sondern ganz andere Dinge suggerieren (evtl. militärische Ausbildung etc.). Da braucht man sich dann nicht über die Landeskundekenntnisse in Bezug auf Russland bei den Deutschen zu wundern, die ja daran, wenn sie sich einen solchen Bildband anschauen, tatsächlich interessiert sein dürften. Nicht anders verhält es sich übrigens in Hinsicht auf das Leben in der ehemaligen DDR. Nicht wenige glauben, durch die Filme "Sonnenallee" oder "Good bye, Lenin!" nun darüber "Bescheid zu wissen". Furchtbar, aber selbst erlebt!
finde aber den Übersetzungsfehler (wenn schon nicht aus dem Russischen, dann doch wenigstens aus dem Englischen!) nicht so schlimm wie die nichtssagenden bzw. irreführenden Bildunterschriften, die so überhaupt nichts von dem Alltag in diesem Ferienlager verraten, sondern ganz andere Dinge suggerieren (evtl. militärische Ausbildung etc.). Da braucht man sich dann nicht über die Landeskundekenntnisse in Bezug auf Russland bei den Deutschen zu wundern, die ja daran, wenn sie sich einen solchen Bildband anschauen, tatsächlich interessiert sein dürften. Nicht anders verhält es sich übrigens in Hinsicht auf das Leben in der ehemaligen DDR. Nicht wenige glauben, durch die Filme "Sonnenallee" oder "Good bye, Lenin!" nun darüber "Bescheid zu wissen". Furchtbar, aber selbst erlebt!
man mit der gleichen Voreingenommenheit ein Buch über Pfadfinderlager in deutschland macht?
Wie würde das denn aussehen?
Ich schließe mich an, schade ums Papier.
Und Glück für die Kinder, die dort sein können.
Und es sind mit Sicherheit nicht nur privilegierte.
Da ist das in unserem "Sozialstaat" schon anders, in dem ein Ferienaufenthalt den Kindern von Verdienern vorbehalten ist.
Man sollte sich mal mit gleich offenen Augen im eigenen Land umsehen...
schreiben Sie etwas, das ich auf eine sehr einfache Art Weise widerlegen kann. Zu meiner Kindheit und Jugendzeit, (so etwa 15 Jahre her), bin ich einige Male mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Ferienlager nach Norddeutschland und Schweden gefahren, wo ich die besten Urlaube meines Lebens verbracht habe. Meine Eltern hatten naemlich nie genug Geld,(Mutter angestellte Buchhaendlerin, Vater LKW - Fahrer), um meiner kleinen Schwester und mir Familienurlaube zu ermoeglichen. Die Fahrten mit der AWO waren, gemessen an dem was sie geboten haben, recht guenstig und ueberdies fuer Kinder aller sozialen Schichten offen. Sollten Sie sich also nach ein wenig nostalgischem Kommunismus in Deutschland sehnen, empfehle ich waermstens eine Ferienfahrt mit der AWO. Sie koennen gerne meine Fotos aus dieser Zeit per E - Mail bei mir anfordern, damit Sie sich mal mit gleich offenen Augen im eigenen Land umsehen koennen, wie Sie so schoen schreiben.
schreiben Sie etwas, das ich auf eine sehr einfache Art Weise widerlegen kann. Zu meiner Kindheit und Jugendzeit, (so etwa 15 Jahre her), bin ich einige Male mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Ferienlager nach Norddeutschland und Schweden gefahren, wo ich die besten Urlaube meines Lebens verbracht habe. Meine Eltern hatten naemlich nie genug Geld,(Mutter angestellte Buchhaendlerin, Vater LKW - Fahrer), um meiner kleinen Schwester und mir Familienurlaube zu ermoeglichen. Die Fahrten mit der AWO waren, gemessen an dem was sie geboten haben, recht guenstig und ueberdies fuer Kinder aller sozialen Schichten offen. Sollten Sie sich also nach ein wenig nostalgischem Kommunismus in Deutschland sehnen, empfehle ich waermstens eine Ferienfahrt mit der AWO. Sie koennen gerne meine Fotos aus dieser Zeit per E - Mail bei mir anfordern, damit Sie sich mal mit gleich offenen Augen im eigenen Land umsehen koennen, wie Sie so schoen schreiben.
finde aber den Übersetzungsfehler (wenn schon nicht aus dem Russischen, dann doch wenigstens aus dem Englischen!) nicht so schlimm wie die nichtssagenden bzw. irreführenden Bildunterschriften, die so überhaupt nichts von dem Alltag in diesem Ferienlager verraten, sondern ganz andere Dinge suggerieren (evtl. militärische Ausbildung etc.). Da braucht man sich dann nicht über die Landeskundekenntnisse in Bezug auf Russland bei den Deutschen zu wundern, die ja daran, wenn sie sich einen solchen Bildband anschauen, tatsächlich interessiert sein dürften. Nicht anders verhält es sich übrigens in Hinsicht auf das Leben in der ehemaligen DDR. Nicht wenige glauben, durch die Filme "Sonnenallee" oder "Good bye, Lenin!" nun darüber "Bescheid zu wissen". Furchtbar, aber selbst erlebt!
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