Fotograf Michael Marten : Der Jäger der englischen Gezeiten

Ebbe und Flut verändern Landschaften im Stundentakt. Jahrelang porträtierte der Fotograf Michael Marten die englische Küste und zeigt: Der Mensch ist hier nur zu Gast.

An der Küste treffen Welten aufeinander, der menschliche Wille zur architektonischen Gestaltung, Mystik und die rohe Kraft der Natur. Besonders deutlich wird das, wo die Gezeiten verhüllen und enttarnen. Der britische Fotograf Michael Marten porträtiert seit Jahren die britische Küste: Seine Aufnahmen bei Ebbe und Flut sind als Dyptichen angelegt, er fotografiert vom selben Standpunkt. Wo morgens Wasser um die Buhne spült, sonnen sich am Nachmittag Menschen. Martens großartiges Buch Sea Change – A Tidal Journey Around Britain erschien im Kehrer Verlag.

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Das Meer

Warum lieben wir Menschen Bilder von Natur und vor allem dem Meer? Was gefällt uns daran so?
Ist es die Ruhe die es ausstrahlt oder die Ordnung, die wir zumal nicht von der Unordnung unterscheiden können? All unsere menschlichen Probleme sind auf einmal nichtig...
Die Frage für wen bedanken wir uns bei diesen Bildern? Bei dem Fotografen? Bei zufällen?

Schön gesagt ...

Wir waren im letzten Jahr, ausgehend von einem Urlaub in der Picardie, für einen Nachmittag an der Somme-Bucht und etwas westlich davon. Kaum etwas ist so im Gedächtnis geblieben wie die an den Strand rollenden Wellen, das Geschrei der Möven, die ganze Atmosphäre. Und auch vor wenigen Wochen, als wir von der Drôme aus einen Abstecher an die Corniche d'Esterel machten, blieben die von dort mitgenommenen Eindrücke fast dominant über das in der Haute-Provence gesehene, was überwältigend genug ist. la Mèr ---