Schottland : Wandern zwischen Torf und Meer

Der Muskelkater lohnt sich: Die Wanderrouten im Reisebuch "Schottland" führen zu windbenagten Felsen und farnbestandenen Hochebenen. Wir zeigen Fotos.

Mitten in der Zivilisation ist es leicht zu vergessen, dass es in Europa wilde Landschaften gibt. Die Fotos in dem Wanderbuch Schottland aus dem Bergverlag Rother erinnern daran: Felsen stehen unnachgiebig in der Brandung, Schnee verkrustet die Ufer von Flüssen, Farn bedeckt die Ebenen wie lichter Wald. Die Autoren und Fotografen Jan Bertram und Ralf Gantzhorn stellen auch Routen vor für sportliche Wanderer und erfahrene Kletterer. Wer den Geruch von Torf und Salzwasser nicht selbst erleben kann oder will, dem bieten die Fotos Material zum Träumen.

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Kommentare

8 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Schoene Bilder...

Lebe seit Jahren in den schottischen Highlands und kann mich auch nach Jahren an der Naturkulisse nicht sattsehen. Uebrigens, das einsame Haus auf Bild Nummer 9 liegt gar nicht so einsam, 15 Minuten zu Fuss von meiner Haustuer entfernt und ca. 400m von der Hauptstrasse entfernt die Glasgow mit den Highlands verbindet aber trotzdem supertoll gelegen.

Im Norden von Schottland,

da begegnen sich die Farben von Silbergrau mit einem Hauch von Olivgrün zwischen den herabhängenden Wolken, die in die Seen und Lochs einzutauchen scheinen.

Alles ist herb, rauh und dennoch anziehend lieblich. Die Natur präsentiert sich gewaltig. Sie hinterlässt eine Mischung aus Freude und Melancholie.

Ich habe viele Reisen allein unternommen, aber in Schottland war ich froh, meinen Freund und andere Freunde dabei zu haben, denn sonst hätte ich mich angesichts dieser überwältigend emotionalen Eindrücke der Natur allein und verloren gefühlt.

Schottland ist so wunderschön.

Touris

Es wird nicht passieren, dass Touris durch die Landschaft schlurfen. Ein richtiger Touri braucht einen komfortablen Bus, eine möglichst alte und wie für Disneyland aufgepeppte Sehenswürdigkeit, einen Erklärbär, ein Mittagessen, ein Kaffeegedeck und jede Menge Souvenirkitsch aus China. Und alles für gaaanz wenig Geld. Und es muss schnell gehen, damit die Touris bald wieder sagen können: "Ach, wie schön haben wir es zu Hause!"

und...

sie brauchen einen, der ihnen durch aufstellen einer kamera auf einem stativ zeigt, von wo z.b. der wasserfall am besten zu fotografieren ist. da wird dann diese kamera nebst daneben stehendem fotografen zur seite gedrängelt, denn schließlich haben die mitglieder der busreisegruppe alle für diesen ausblick und damit für diesen fotostandort gezahlt.

die meisten anderen reisegruppler ergiessen sich zu mutti-steht-direkt-vor-dem-wasserfall-fotos direkt in die landschaft. hin und wieder kommt es mir so vor, dass die busse sich erbrechen, um die gruppler loszuwerden...