Aufregende Kurven

"Albulapass" | © Stefan Bogner/Delius Klasing Verlag
Im 19. Jahrhundert fuhren Reisende mit Kutschen über die Alpen oder gingen zu Fuß. Heute sind die Alpen längst mit Straßen durchzogen, die wie steingewordene Schlangen wirken. Der Fotograf Stefan Bogner veröffentlicht in seinem Buch Escapes spektakulär schöne Aufnahmen europäischer Passstraßen, etwa der Großglockner-Hochalpenstraße oder des San Bernardino (Delius Klasing Verlag). Seit Jahren fotografiert er Passstraßen, mitunter aus dem Helikopter. Autos sieht man nicht – und nur einen einzigen Menschen: einen Radfahrer, der den Col du Galibier bezwingt.
- Datum 22.10.2012 - 14:04 Uhr
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und was ist dann da auf der rechten spur auf dem ersten bild unterwegs?
zeimlich dick für n fahrradfahrer.
Es ist doch auch Ausdruck einer gewissen (vielleicht sehr deutschen ) Geisteshaltung wenn man nach der Ansicht dieser eindrücklichen Bilder einen Kommentar schreibt um anzumerken, dass doch Autos zu sehen sind......
Ich fand die Bilder sehr schön, sie zeigen gut wie abweisend und kalt die Hochgebirgslandschaft auch sein kann. Gleichzeitig erinnern sie daran welche Mühen die Menschen vor Jahrhunderten auf sich nahmen um über diese Wege zu reisen.
noch eines entdeckt.
;-)
Es ist doch auch Ausdruck einer gewissen (vielleicht sehr deutschen ) Geisteshaltung wenn man nach der Ansicht dieser eindrücklichen Bilder einen Kommentar schreibt um anzumerken, dass doch Autos zu sehen sind......
Ich fand die Bilder sehr schön, sie zeigen gut wie abweisend und kalt die Hochgebirgslandschaft auch sein kann. Gleichzeitig erinnern sie daran welche Mühen die Menschen vor Jahrhunderten auf sich nahmen um über diese Wege zu reisen.
noch eines entdeckt.
;-)
aber ich vermisse die Silvretta-Hochalpenstraße :-)
Es ist doch auch Ausdruck einer gewissen (vielleicht sehr deutschen ) Geisteshaltung wenn man nach der Ansicht dieser eindrücklichen Bilder einen Kommentar schreibt um anzumerken, dass doch Autos zu sehen sind......
Ich fand die Bilder sehr schön, sie zeigen gut wie abweisend und kalt die Hochgebirgslandschaft auch sein kann. Gleichzeitig erinnern sie daran welche Mühen die Menschen vor Jahrhunderten auf sich nahmen um über diese Wege zu reisen.
Ich finde die Ästhetisierung, die starke Anleihen in der automobilen Werbefotografie hat, extrem problematisch.
... wo Sie's sagen ... – ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, was mich an diesen so unnötigerweise verfremdeten Bildern so dermaßen stört, ja abstößt. Sie haben recht. Danke.
Wo ist denn da bitte Ästhetisierung? Bogner hat sich postiert, auf einen günstigen Moment gewartet, und seine Serie geschossen. An einem entsprechenden Tag sehen die Pässe und Strassen genau wie auf den Bildern aus. Wenn ich solche Kommentare lese, weiss ich wieder, warum ich Naturwissenschaftler geworden bin.
... wo Sie's sagen ... – ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, was mich an diesen so unnötigerweise verfremdeten Bildern so dermaßen stört, ja abstößt. Sie haben recht. Danke.
Wo ist denn da bitte Ästhetisierung? Bogner hat sich postiert, auf einen günstigen Moment gewartet, und seine Serie geschossen. An einem entsprechenden Tag sehen die Pässe und Strassen genau wie auf den Bildern aus. Wenn ich solche Kommentare lese, weiss ich wieder, warum ich Naturwissenschaftler geworden bin.
ist noch viel schöner als auf dem Foto! Und erst die Sicht ins Wallis bzw. ins Aosta-Tal ...
... wo Sie's sagen ... – ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, was mich an diesen so unnötigerweise verfremdeten Bildern so dermaßen stört, ja abstößt. Sie haben recht. Danke.
Alles einmal durchs gleiche Preset von Lightroom geschickt: Heraus kommt ein Einheitsbrei, der einem nach 5 Bildern überdrüssig wird...
...aber ich habe durchgehalten.
Diese Pässe und viele andere bin ich schon mit dem Rad gefahren. Meiner Ansicht nach sind das die schönsten Strecken, die man mit dem Rad überhaupt fahren kann. Auf dem Rad bekommt man von der Landschaft und der Art und Weise, wie die Straßen in den Berg gebaut sich einen ganz anderen, viel intensiveren Eindruck.
Ich fahre besonders gerne mit etwas Gepäck auf dem Rennrad über die Pässe von Ort zu Ort. Wenn man sich kennt und langsam genug fährt ist man oben nicht total fertig und kann den Aufstieg von unten bis ganz oben von Kehre zu Kehre genießen. (Holland bei Gegenwind ist anstrengender und frustriert nur).
Gerade die alten historischen Pässe mit ihrer Geschichte finde ich faszinierend. Am Gotthard bekommt man z.B. von der neuen Passstraße einen fantastischen Blick auf die alte Tremola-Straße (Bild 3 und 4), auf der man mit etwas Glück auch der 5-spännigen Postkutsche begegnet, die dort regelmäßig fährt. Hunderte Jahre Entwicklung der Alpenstraßen kann man dort buchstäblich erfahren. Das Stilfser Joch ist mit den 48 abenteuerlich in den Berg gebauten Kehren sowieso unvergleichlich und das Tal von Gletsch bietet mit Furka und Grimsel einen tollen Ausblick nach dem anderen.
Wenn ich solche Bilder sehe würde ich am liebsten gleich wieder losfahren. Das Buch habe ich jedenfalls schon mal notiert (für Wunschzettel und so...).
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