Luxusreisen : Die Yacht mit den gewissen Extras

Der Mast aus Kohlefaser, das Deck aus Edelholz: Moderne Yachten verbinden Handwerk, Technik und Funktionalität mit exklusivem Design. Bilder aus dem Band "Superyachten"

Vor wenigen Jahrzehnten waren Yachten in solchen Dimensionen noch kaum denkbar: 5.000 Quadratmeter Segelfläche, neun Meter Tiefgang und ein 72 Meter hoher Mast – Superyachten überbieten mit solchen Maßen alles, was man als Segelschiff von Nord- oder Ostsee kennt. Ausgestattet mit Pool, Speiselounge, Ledersofas und Sitzgruppen auf Deck oder Open-Air-Kino auf der Fock bieten sie ihren Besitzern jeden Luxus. Marcus Krall und Martin Hager stellen in ihrem Bildband Superyachten Sail (Delius Klasing Verlag) 14 Boote renommierter Werften vor.

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Kommentare

10 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

.wow.

Neidlos und Anerkennend:
Die Baukünste sind enorm und präsentieren sich auf den qualitativ sehr hochwertigen Fotografien wie kleine, wohl geordnete Galaxien in einem Paralleluniversum.

Bild 3 ist besonders schön, gerade aus symbolischer Sicht.
Denn während sich im Vordergrund Naturgewalten und esthetische Technik verspielt arrangieren, ist im Hintergrund kahles, vergewaltigtes Land zu bewundern, aus welchem die esthetische Technik entnommen.

Gönne jedem so ein Technikwunder, jedem, der nicht versucht, ein ohnehin schon karges Leben noch mittels Hartz 4 Sanktionierungen zu "vergewaltigen".

Ich finde solche etwas abseitigen Themen auch

deshalb interessant, weil sie mich manchmal dazu verführen, etwas weiter zu recherchieren. So scheinen einige dieser Yachten wirklich sehr innovative Segeltechniken zu verwenden, die sonst niemals verwirklicht worden wären, z.B. hier:
http://en.wikipedia.org/w...

Da im Zeitalter von Klimawandel und sich massiv verteuernden Treibstoffen vielleicht einmal wieder Segelschiffe zum Welthandel beitragen werden, ist es beruhigend zu wissen, dass solche faszinierenden Konzepte tatsächlich funktionieren, wenn auch erstmal nur als Spleen der Superreichen.

Schöne Bilder! Ich sehe in den Booten auch eher die

"Baukunst" als die "bösen dekadenten Reichen". Wieviel Entwicklungsarbeit steckt da drin? Wieviel Innovation? Hunderte von Zulieferfirmen mit tausenden von Handwerkern leben von solchen Projekten. Als Techniker wäre es mir allemal lieber, für so ein Projekt zu abeiten als Einbauschränke aus Holzschnitzelplatten für Billigküchen zu bauen. Auch wenn die mehr gebraucht werden. Gehe gerne mal am Hafen entlang und schaue mir auch diese Exoten an. Neid? Pfff...man muss auch mal gönnen könnnen.