Fotografie : Landschaften hart am Wind

Der koreanische Fotograf Bae Bien-U hat sich auf vom Wind bewegte Natur spezialisiert. So sieht die Welt in seinen Bildern aus wie mit Tusche gezeichnet.

Den Wind hört man durch das Gras streichen oder mit den Fensterläden klappern. Er kann einem die Frisur zerstören und manchmal auch ganze Städte. Sehen kann man ihn nicht. Gerade das fasziniert den koreanischen Fotografen Bae Bien-U. Er versucht, in seinen Bildern den Wind festzuhalten. Ohne Bildbearbeitung entstehen so Landschaftsaufnahmen, die aussehen, als wären sie mit dem Pinsel getuscht. Wir zeigen Fotos aus dem Buch Windscape, das bei Hatje Cantz erschienen ist.

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Eine geradezu mystische Erfahrung

Ganz aussergewöhnliche und stimmungsvolle SW-Aufnahmen präsentiert der Fotobildband aus dem Verlag Hatje Cantz von dem koreanischen Fotografen Bea Bien-U (Jahrgang 1950) mit dem Titel "Windscape".
Der Künstler Bea Bien-U hat im vorliegenden Bildband gekonnt Landschaften abgebildet, bei deren Betrachtung förmlich die Bewegung und Stimmung der Umgebung während der Aufnahme nahezu taktil nachzuempfunden ist. Es liegen hier Meisterwerke der SW-Landschaftsfotografie vor, von denen geradezu mystische und meditative Wirkungen ausgehen. Der Künstler hat die brillanten Landschaftsaufnahmen in den letzten 20 Jahren mit unendlich viel Gefühl und Geduld geschaffen. Die im vorliegenden Bildband abgedruckten Werke fanden bereits Eingang in mehrere internationale Austellungen. Der Bildband wir komplettiert durch einen kompetenten und einfühlsamen Begleittext von Jeong-hee Lee-Kalisch.
Willi Wilhelm