SicherheitspersonalStreiks behindern Flugverkehr in Nordrhein-Westfalen

In Düsseldorf und Köln streikt das Sicherheitspersonal an Flughäfen, es kommt zu Ausfällen und Verspätungen. Ver.di droht mit Streiks in der gesamten Sicherheitsbranche.

Das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn streikt den zweiten Tag, Ausfälle und Verspätungen sind die Folge. Am Morgen wurden mehr als 100 Flüge gestrichen. An den Kontrollen bildeten sich längere Warteschlangen. Die Gewerkschaft ver.di hatte angekündigt, bis zum Abend zu streiken.

Rund 400 Sicherheitsleute streiken seit Donnerstag für mehr Geld. Am Freitagmorgen beteiligten sich etwa 200 Mitarbeiter an den Aktionen, sagte die Fachbereichsleiterin der Gewerkschaft ver.di, Andrea Becker. Der Flugbetrieb in Nordrhein-Westfalen dürfte deshalb den ganzen Tag über erheblich beeinträchtigt sein.

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Mit dem Streik will ver.di die Forderung nach Lohnaufschlägen von 30 Prozent für die Sicherheitsbranche durchsetzen. Auch unbefristete Streiks seien möglich, sagte Sprecherin Becker. Zudem werde überlegt, den Arbeitskampf Anfang kommender Woche auf das gesamte Sicherheitsgewerbe auszuweiten. "Da könnten auch sensible Bereiche wie die Bahnhöfe und der Objektschutz betroffen sein." In der Bewachungsbranche arbeiten allein in NRW 34.000 Menschen.

Fluglinien

Informationen über Flugausfälle und Verspätungen: 

Lufthansa 01805 805 805 www.lufthansa.de

Air Berlin 01805 737 800 www.airberlin.com

Easy Jet 01805 029292, 01805 666 000 www.easyjet.com

Website mit den Telefonnummern aller größerer Fluglinien www.telefonnummer-airlines.de

Flughäfen

Auf den folgenden Internetseiten und unter folgenden Telefonnummern können Sie sich über Sperrungen, Verspätungen und Flugausfälle informieren:

Berlin Schönefeld 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Berlin Tegel 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Bremen +49 (0) 421 55950 www.airport-bremen.de

Dresden +49 (0) 351 8810 www.dresden-airport.de

Düsseldorf +49 (0) 211 4210 www.duesseldorf-international.de

Erfurt-Weimar 0180 5 410 970www.flughafen-erfurt-weimar.de

Frankfurt/Main 0180 5 372 4636 www.frankfurt-airport.de

Hamburg +49 (0) 40 50 750 www.ham.airport.de

Hannover +49 (0) 511 9770 www.hannover-airport.de

Köln/Bonn +49 (0) 22 03 – 40 40 01 / 40 40 02 www.koeln-bonn-airport.de

Leipzig/Halle +49 (0) 341 224 1155 www.leipzig-halle-airport.de

München  +49 (0)89 9752 13 13 www.munich-airport.de

Münster/Osnabrück +49 (0) 25 71 940www.flughafen-fmo.de

Nürnberg +49 (0) 911 937 00 www.airport-nuernberg.de

Saarbrücken +49 (0) 6893 83272 www.flughafen-saarbruecken.de

Stuttgart 0180 5 948444www.flughafen-stuttgart.de

Internationale Flughäfen findet man auf www.flightradar24.com

Linienbusse

Eurolines www.eurolines.com, Telefonnummern der einzelnen Länder: http://www.eurolines.com/about-us/

Deutsche Touring GmbH Servicehotline +49 (0) 69 7903 501 www.touring.de

Berlin Linienbuswww.berlinlinienbus.de

Gullivers Servicehotline: +49 (0) 30 311 0 211 www.gullivers.de

Orland Servicehotline +49 (0) 9721 47 59 00, Notfallnummer +49 (151) 141 823 08 www.orland.de

Andere Transportwege

Das Buchungsportal der Deutschen Bahn: www.bahn.de

Ocean24 ist ein Buchungsportal für Fährverbindungen. Servicehotline: +49 (0) 180 4 999 203 www.ocean24.com

Auf Facebook gibt es einen Zusammenschluss von Nutzern, die Car-Pools bilden: http://www.facebook.com/carpooleurope

Nationale Mitfahrzentralen:

Mitfahrzentrale 01805 03 11 99 11 www.mitfahrzentrale.de

Mitfahrgelegenheit 01805 03 11 99 40 www.mitfahrgelegenheit.de

Internationale Mitfahrzentralen:

Roadsharing.comwww.roadsharing.com und Ride4cents.org www.ride4cents.org

Autovermieter: 

Avis Servicehotline: 0180 5 21 77 02 www.avis.de

Europcar Servicehotline: 0180 5 8000 www.europcar.de

Hertz Servicehotline: 0180 5 33 3535 www.hertz.de

Sixt  Servicehotline: 0180 5 25 25 25 www.sixt.de

Die Sicherheitsunternehmen lehnen die Lohnforderungen bisher ab. Die Gewerkschaft habe für die Fluggastkontrolleure eine angebotene Tariferhöhung von über 9 Prozent ausgeschlagen, sagten die Arbeitgeber. Eine Lohnsteigerung von 30 Prozent würde zum massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen.
 

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Leserkommentare
    • Seeki
    • 25. Januar 2013 10:43 Uhr

    Verdi handelt hier maßlos überzogen, nicht nur, dass diese Streiks kurzfristig angekündigt wurden. Auch weil es NUR zu lasten der Bürger geht, sei es Geschäftsreise oder sogar einen lang gesparten Urlaub.

    Verdi muss von der Politik endlich dafür auch Finanziell Haftbar gemacht werden, wenn Bürger Verdi wegen eines Streiks auf Schadensersatz verklagen können weil ein Termin geplatzt ist, würde sich Verdi einen Streik zweimal überlegen. Verdi kann sehr gerne für ein besseres Gehalt kämpfen, aber dann soll dies am Verhandlungstisch geschehen und mit realistischen Forderungen, oder fehlt Verdi da einfach Verhandlungskompetenz? Anscheinend schon.

    • erika88
    • 25. Januar 2013 12:08 Uhr

    Die Leute machen einen harten Job da sind eigentlich 30% viel zu wenig.

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  1. Die Arbeitgebeverbände scheinen wohl hier ihre Finger mit im Spiel zu haben, denke ich mir wenn ich solche Kommentare lese. Das traurige ist aber das es manch betroffener Bürger doch ernst meint, die weit aus größere last liegt wohl bei den Streikenden.
    Es ist etwas kurzsichtig sich nicht mit denen zu solidarisieren mit denen man offensichtlich mehr gemein hat als mit denen die am weitaus längerern Hebel sitzen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tis
  • Schlagworte Ver.di | Ver.di | Arbeitgeber | Arbeitskampf | Bahnhof | Flughafen
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