Das ewige Wrack

Halb versunken liegt die "Costa Concordia" auf einem Felsvorsprung vor der italienischen Insel Giglio. | © Filippo Monteforte/AFP/Getty Images
Am 13. Januar 2012 kenterte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio. Am Jahrestag der Katastrophe wird der 32 Menschen gedacht, die aufgrund der Havarie starben. Die Bewohner von Giglio werden jeden Tag an das Unglück erinnert, da das Schiffswrack noch vor der Insel liegt. Die Bergungsarbeiten hatten im Mai 2012 begonnen und waren auf mindestens ein Jahr veranschlagt worden. Inzwischen gibt es regelrechten Wrack-Tourismus auf der Insel.
- Datum 13.01.2013 - 08:49 Uhr
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ein sehr sehr langes Gefängnisaufenthalt.
dies wäre nicht nur billiger, es würde uns auch oft und gerne an unsere Zeit und die Werte erinnern, die wir noch bzw. nicht mehr haben!
Macht ein Denkmal daraus!
Dort liegenlassen geht nicht, denn ohne Sicherung würde das Schiff bald abrutschen, so heisst es jedenfalls. Ich frage nun: warum eigentlich nicht?
Klar, die giftigen Treibstoffe mussten raus, das wurde ja auch gleich gemacht. Richtig so. Aber dann - warum nicht dem Schiff einen kurzen Ruck geben, damit es auf den Meeresgrund sinkt? Oder es sprengen, mit dem gleichen Ziel?
Eine Gefahr für andere Schiffe ist kaum anzunehmen, dafür ist das Meer zu tief. Und den Bewohnern von Giglio wäre es Recht gewesen, das Schiff möglichst bald los zu werden. Aus allen Stellungnahmen von dort geht hervor, dass es als Last empfunden wird.
Ein dauerhaft auf dem Felsen verzurrtes Wrack als Denkmal wäre denen, die es täglich sehen müssen, sicher nicht Recht. Und was könnten sie daraus lernen?
Dass Menschen dazu neigen, unaufmerksam und leichtsinnig zu sein, setze ich mal als bekannt voraus.
Dort liegenlassen geht nicht, denn ohne Sicherung würde das Schiff bald abrutschen, so heisst es jedenfalls. Ich frage nun: warum eigentlich nicht?
Klar, die giftigen Treibstoffe mussten raus, das wurde ja auch gleich gemacht. Richtig so. Aber dann - warum nicht dem Schiff einen kurzen Ruck geben, damit es auf den Meeresgrund sinkt? Oder es sprengen, mit dem gleichen Ziel?
Eine Gefahr für andere Schiffe ist kaum anzunehmen, dafür ist das Meer zu tief. Und den Bewohnern von Giglio wäre es Recht gewesen, das Schiff möglichst bald los zu werden. Aus allen Stellungnahmen von dort geht hervor, dass es als Last empfunden wird.
Ein dauerhaft auf dem Felsen verzurrtes Wrack als Denkmal wäre denen, die es täglich sehen müssen, sicher nicht Recht. Und was könnten sie daraus lernen?
Dass Menschen dazu neigen, unaufmerksam und leichtsinnig zu sein, setze ich mal als bekannt voraus.
"Es [ist] dem Kreuzfahrtkonsortium immer noch nicht gelungen ist, das Schiff zu bergen. Inzwischen gibt es regelrechten Wrack-Tourismus auf der Insel. Wie lange die Bergungsarbeiten noch dauern, ist unklar."
Die Bergungsarbeiten sind aus verschiedenen Gründen sehr schwierig, laufen aber (zumindest relativ) nach Plan. Es war von Anfang an angekündigt, dass die Bergung etwa ein Jahr dauert, also ca. Juni 2013, cf. Pressemitteilung Titan, 22.05.2012:
http://www.titansalvage.c...
Aktueller Stand ist Abschleppung um Sommerende 2013. Für mehr Infos:
http://www.theparbuckling...
Liebe Redaktion, haben Sie überhaupt irgendwas recherchiert?
@scheinbück:
Hauptprobleme sind dass es ein Naturschutzgebiet ist, und dass sehr instabil liegt und bei Sturm abrutschen könnte (mittlerweile ist es gesichert). Geht also nicht so einfach
Lieber Leser,
Sie haben recht, die Arbeiten waren auf 12 Monate angekündigt. Wir behaupten im Text nicht, dass die Dauer überschritten war, sondern lediglich, dass ein Ende der Arbeiten noch nicht absehbar ist. Um Missverständnisse zu vermeiden, haben wir den Einstiegstext jedoch abgewandelt: "Die Bergungsarbeiten hatten im Mai 2012 begonnen und waren auf mindestens ein Jahr veranschlagt worden."
Vielen Dank für Ihren Hinweis und beste Grüße,
Carolin Ströbele
Lieber Leser,
Sie haben recht, die Arbeiten waren auf 12 Monate angekündigt. Wir behaupten im Text nicht, dass die Dauer überschritten war, sondern lediglich, dass ein Ende der Arbeiten noch nicht absehbar ist. Um Missverständnisse zu vermeiden, haben wir den Einstiegstext jedoch abgewandelt: "Die Bergungsarbeiten hatten im Mai 2012 begonnen und waren auf mindestens ein Jahr veranschlagt worden."
Vielen Dank für Ihren Hinweis und beste Grüße,
Carolin Ströbele
Lieber Leser,
Sie haben recht, die Arbeiten waren auf 12 Monate angekündigt. Wir behaupten im Text nicht, dass die Dauer überschritten war, sondern lediglich, dass ein Ende der Arbeiten noch nicht absehbar ist. Um Missverständnisse zu vermeiden, haben wir den Einstiegstext jedoch abgewandelt: "Die Bergungsarbeiten hatten im Mai 2012 begonnen und waren auf mindestens ein Jahr veranschlagt worden."
Vielen Dank für Ihren Hinweis und beste Grüße,
Carolin Ströbele
Dort liegenlassen geht nicht, denn ohne Sicherung würde das Schiff bald abrutschen, so heisst es jedenfalls. Ich frage nun: warum eigentlich nicht?
Klar, die giftigen Treibstoffe mussten raus, das wurde ja auch gleich gemacht. Richtig so. Aber dann - warum nicht dem Schiff einen kurzen Ruck geben, damit es auf den Meeresgrund sinkt? Oder es sprengen, mit dem gleichen Ziel?
Eine Gefahr für andere Schiffe ist kaum anzunehmen, dafür ist das Meer zu tief. Und den Bewohnern von Giglio wäre es Recht gewesen, das Schiff möglichst bald los zu werden. Aus allen Stellungnahmen von dort geht hervor, dass es als Last empfunden wird.
Ein dauerhaft auf dem Felsen verzurrtes Wrack als Denkmal wäre denen, die es täglich sehen müssen, sicher nicht Recht. Und was könnten sie daraus lernen?
Dass Menschen dazu neigen, unaufmerksam und leichtsinnig zu sein, setze ich mal als bekannt voraus.
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