Grand Central Terminal : Abfahrt unterm Sternenzelt

New Yorks schönster Bahnhof, der Grand Central Terminal, wird 100 Jahre alt. Wir zeigen Bilder aus den Anfangstagen des Gebäudes und vom Alltag heute.

Der Grand Central Terminal in New York wurde gebaut, als das Reisen noch ein Zeichen von Bedeutsamkeit war. Am Eingang des Bahnhofs an der 42nd Street begrüßen die in Stein gemeißelten Götter Merkur und Minerva die Ankommenden. In der Schalterhalle zeigt eine goldene Uhr in vier Richtungen die Zeit, an der Decke tummeln sich 2.500 Sterne. Ein Tor zur Welt ist der Bahnhof nicht mehr, doch noch immer passieren täglich 750.000 Menschen die Hallen. Wir zeigen Fotos des Bahnhofs, der am 1. Februar sein 100-jähriges Bestehen feiert.

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Kommentare

13 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Heute leider hier nicht möglich

Ich gebe Ihnen vollkommen recht, solch ein Bauwerk wäre heutzutage in Deutschland unmöglich, sofort würden "Wutbürger" in selbstgerechter Manier jegliche Pläne zunichte machen und raus käme das übliche Kleinklein. Es darf auch daran erinnert werden, dass z.B. der Eiffelturm anfangs bei einigen Bürgern massive Proteste auslöste und heute bestaunt ihn jedes Kind.

@seitenstiche

Ja, finde ich auch schade dass es heutzutage fast unmöglich ist solch schöne alte Bauwerke zu erhalten.
Eine gewachsene Infrastruktur ergänzt durch moderne Technik, angepasst an moderne Bedürfnisse, das wäre schon wünschenswert auch bei uns.
Da sehe ich dann auch nicht wo die von Ihnen erwähnten sogenannten "Wutbürger" reinpassen würden - sie hätten schlicht nichts mehr zum wütend sein. ;-)

@Supercalifragilis

Nun ja, Bahnhöfe verwahrlosen lassen können wir in Deutschland leider auch ganz gut. Ich kenne da einige.
Was das Grand Central Terminal angeht da finde ich wikipedia ganz informativ:
http://de.wikipedia.org/w...
daraus geht auch hervor dass er nie im Besitz der "Metropole" war sondern schon immer verschiedenen privaten Betreibern der Strecken und Stationen gehört hat.
Besonders interessant finde ich diese 2 Sätze:
"1968 wurden Pläne bekannt, das Gebäude abzureißen, um weitere Hochhäuser an dieser Stelle errichten zu können. Man argumentierte damit, dass der Grundstückspreis mehr wert sei als das Gebäude selbst."
Es scheint dass sich seither nicht viel geändert hat beim verwerten von Bahngrundstücken als Immobilienspekulationsflächen, siehe Stuttgart 21.
Gut dass das Oberste US Gericht da schlauer war, sonst könnten heute nicht 500.000 Menschen dort die erhaltene Infrastruktur nutzen.

PS: der Beitrag von Azenion scheint hier irrtümlich aufgetaucht zu sein ich sehe jedenfalls keinen Zusammenhang.