Hosen runter und einsteigen, bitte!

Keine Hose an- und keine Miene verziehen: Teilnehmer in New York | © Timothy A. Clary/AFP/Getty Images
Sie schmettern Lieder auf der Rolltreppe im Einkaufszentrum oder bringen Passanten dazu, auf der Straße spontan Nettigkeiten mit Fremden auszutauschen: Das Künstlerkollektiv Improv Everywhere nutzt den städtischen Raum als Bühne für skurrile Inszenierungen. Eine dieser Aktionen war der No Pants Subway Ride, der vor zwölf Jahren erstmals in New York stattfand. Mitten im Winter stürmten die Künstler und ihre Fans in Unterhosen die U-Bahn und Bahnhöfe der Stadt. Mittlerweile beteiligen sich daran Menschen in 60 internationalen Städten. Wir zeigen Fotos.
- Datum 14.01.2013 - 15:25 Uhr
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Eine schöne Aktion, währenddessen der zugeknöpfte Oversize-Look Überhand nimmt in der Mode :)
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/jz
etwa wenn es dazu führt, daß Menschen merken, wie schnell alltägliche Distanz überwunden wird, wenn förmliche Kleidung einen Moment lang ad absurdum geführt wird (das ist zumindest der Gedanke dabei).
Letztlich natürlich Definitionssache; für die Beteiligten aber sicherlich spaßig.
http://improveverywhere.c... und vielleicht gefällt Ihnen mein persönlicher Liebling von Improv Everywhere 'Frozen Grand Central' http://improveverywhere.c... Ich mag flash mobs.
etwa wenn es dazu führt, daß Menschen merken, wie schnell alltägliche Distanz überwunden wird, wenn förmliche Kleidung einen Moment lang ad absurdum geführt wird (das ist zumindest der Gedanke dabei).
Letztlich natürlich Definitionssache; für die Beteiligten aber sicherlich spaßig.
http://improveverywhere.c... und vielleicht gefällt Ihnen mein persönlicher Liebling von Improv Everywhere 'Frozen Grand Central' http://improveverywhere.c... Ich mag flash mobs.
etwa wenn es dazu führt, daß Menschen merken, wie schnell alltägliche Distanz überwunden wird, wenn förmliche Kleidung einen Moment lang ad absurdum geführt wird (das ist zumindest der Gedanke dabei).
Letztlich natürlich Definitionssache; für die Beteiligten aber sicherlich spaßig.
Ja? Für alle?
Gucken Sie sich mal auf diesem Bild
http://www.stern.de/bdt/b...
den Gesichtsausdruck des Herren rechts neben dem "Stripper" an -
man muss dazu wissen, dass es in China als absolut unschicklich gilt, sich in der Öffentlichkeit der Hose zu entledigen.
Als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe, war mein erster Gedanke:
Oh ja, genau das, was wir Laowais brauchen in diesem Lande.
Der amüsierte Gesichtsausdruck der beiden ach so tollen jungen Damen in der Bildmitte tat ein Weiteres - wie die Mädels wohl gucken würden, wenn die dummen Chinesen in dem Waggon ihre anerzogene Zurückhaltung und Höflichkeit Ausländern gegenüber ablegten und ihren wahren Gefühlen Ausdruck verleihen würden?
Man sollte sich schon überlegen, WO man solche Aktionen startet. Es würde wohl niemand versuchen, sowas im arabischen Raum oder in Indien durchzuziehen - warum belästigt man dann die Einwohner gemäßigterer Regionen mit solchen Provokationen?
Ja? Für alle?
Gucken Sie sich mal auf diesem Bild
http://www.stern.de/bdt/b...
den Gesichtsausdruck des Herren rechts neben dem "Stripper" an -
man muss dazu wissen, dass es in China als absolut unschicklich gilt, sich in der Öffentlichkeit der Hose zu entledigen.
Als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe, war mein erster Gedanke:
Oh ja, genau das, was wir Laowais brauchen in diesem Lande.
Der amüsierte Gesichtsausdruck der beiden ach so tollen jungen Damen in der Bildmitte tat ein Weiteres - wie die Mädels wohl gucken würden, wenn die dummen Chinesen in dem Waggon ihre anerzogene Zurückhaltung und Höflichkeit Ausländern gegenüber ablegten und ihren wahren Gefühlen Ausdruck verleihen würden?
Man sollte sich schon überlegen, WO man solche Aktionen startet. Es würde wohl niemand versuchen, sowas im arabischen Raum oder in Indien durchzuziehen - warum belästigt man dann die Einwohner gemäßigterer Regionen mit solchen Provokationen?
http://improveverywhere.c... und vielleicht gefällt Ihnen mein persönlicher Liebling von Improv Everywhere 'Frozen Grand Central' http://improveverywhere.c... Ich mag flash mobs.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/jk
nehmen"rief man auf einer Demo in Griechenland.und für jeden Hartzie hierzulande gehört Hose runterlassen zur Gewohnheit.
Ja? Für alle?
Gucken Sie sich mal auf diesem Bild
http://www.stern.de/bdt/b...
den Gesichtsausdruck des Herren rechts neben dem "Stripper" an -
man muss dazu wissen, dass es in China als absolut unschicklich gilt, sich in der Öffentlichkeit der Hose zu entledigen.
Als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe, war mein erster Gedanke:
Oh ja, genau das, was wir Laowais brauchen in diesem Lande.
Der amüsierte Gesichtsausdruck der beiden ach so tollen jungen Damen in der Bildmitte tat ein Weiteres - wie die Mädels wohl gucken würden, wenn die dummen Chinesen in dem Waggon ihre anerzogene Zurückhaltung und Höflichkeit Ausländern gegenüber ablegten und ihren wahren Gefühlen Ausdruck verleihen würden?
Man sollte sich schon überlegen, WO man solche Aktionen startet. Es würde wohl niemand versuchen, sowas im arabischen Raum oder in Indien durchzuziehen - warum belästigt man dann die Einwohner gemäßigterer Regionen mit solchen Provokationen?
Immerhin fand die Aktion in New York statt, wo nicht nur Reklame von leicht bis gar nicht bekleideten Menschen an jeder Ecke zu finden ist, sondern auch öffentliche Nacktheit (man denke etwa an Gay-Pride-Demonstrationen) häufig zu beobachten ist.
Ist halt die Frage, ob in einem als freiheitlich konzipierten Staat auf jede kulturelle Empfindlichkeit (das meine ich nicht despektierlich; mir fällt gerade kein besserer Begriff ein) Rücksicht genommen werden kann oder muß.
Sie schreiben: "Man sollte sich schon überlegen, WO man solche Aktionen startet. Es würde wohl niemand versuchen, sowas im arabischen Raum oder in Indien durchzuziehen" - eben. Wenn man als Tourist unterwegs ist, muß man die lokalen Gepflogenheiten akzeptieren. Das heißt etwa, daß ein Tourist in Saudi-Arabien für die Dauer seines Aufenthaltes die Verschleierung von Frauen akzeptieren muß - und das heißt auch, daß ein Tourist in New York Leute ohne Hosen akzeptieren muß.
Und wer nicht nur Tourist ist, sondern längere Zeit verweilt, dem bleiben die politischen Möglichkeiten, gegen Zustände, die einem nicht gefallen, zu agieren.
Aber es stimmt schon, meine Aussage, daß es für alle Beteiligten spaßig war, war wohl nicht ganz richtig.
Immerhin fand die Aktion in New York statt, wo nicht nur Reklame von leicht bis gar nicht bekleideten Menschen an jeder Ecke zu finden ist, sondern auch öffentliche Nacktheit (man denke etwa an Gay-Pride-Demonstrationen) häufig zu beobachten ist.
Ist halt die Frage, ob in einem als freiheitlich konzipierten Staat auf jede kulturelle Empfindlichkeit (das meine ich nicht despektierlich; mir fällt gerade kein besserer Begriff ein) Rücksicht genommen werden kann oder muß.
Sie schreiben: "Man sollte sich schon überlegen, WO man solche Aktionen startet. Es würde wohl niemand versuchen, sowas im arabischen Raum oder in Indien durchzuziehen" - eben. Wenn man als Tourist unterwegs ist, muß man die lokalen Gepflogenheiten akzeptieren. Das heißt etwa, daß ein Tourist in Saudi-Arabien für die Dauer seines Aufenthaltes die Verschleierung von Frauen akzeptieren muß - und das heißt auch, daß ein Tourist in New York Leute ohne Hosen akzeptieren muß.
Und wer nicht nur Tourist ist, sondern längere Zeit verweilt, dem bleiben die politischen Möglichkeiten, gegen Zustände, die einem nicht gefallen, zu agieren.
Aber es stimmt schon, meine Aussage, daß es für alle Beteiligten spaßig war, war wohl nicht ganz richtig.
Entfernt. Wir bitten von der Austragung von Privatfehden abzusehen und zu einer themenbezogenen und konstruktiven Diskussion zurückzukehren. Danke, die Redaktion/jk
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