Wolfgang Bellwinkel : Orte, die Menschen fressen

Auf Reisen taucht Wolfgang Bellwinkel in die Menschenmassen der Großstädte ein. Seine Fotos zeigen Backpacker, Kleinkriminelle und andere Überlebenskünstler.

Wolfgang Bellwinkel ist ein preisgekrönter Reportagefotograf. Auf seinen Reisen begibt er sich in das Innerste und an die Ränder überbevölkerter Großstädte, wo er auf Junkies und Kleinkriminelle trifft, auf Backpacker und Orientierungslose. Ihnen widmet er seine Bilder und Kurzgeschichten, die nun in dem Buch No Land called Home im Kehrer Verlag erschienen sind. Wir zeigen eine Auswahl seiner Fotos.

Anzeige

Wandern, Radfahren und frische Wiesenluft

Starten Sie Ihren Urlaub in den Bergen

Reise starten

Kommentare

11 Kommentare Kommentieren

Ein herrlicher Bildband

Einfach herrlich mit was für Mitteln der Photograph seine erfasste Umwelt einfängt.

Ein Studium der Photographie wäre etwas schönes gewesen und hätte wohl meinen geistigen Horizont noch um einiges erweitert.
Bei dem Anblick dieser Bilder verspüre ich ein Drang in mir, mich wieder an einer hohen Bildungsanstalt einzuschreiben und dieses wirklich wunderbare Fach meinem schon beachtlichen Repertoir an Bildung hinzuzufügen.
Doch dann spürt mein Herz ein Stoß; ich denke an Bologna
und verwerfe so schnell ich kann diesen Gedanken. Schade, so manches große Bild hätte ich schießen können.

Ich verstehe den Titel nicht und finde ich ziemlich daneben.

Warum "Orte, die Menschen fressen?" Ok, bei den bosnischen Kriegsruinen mag das einleuchten, aber solche Hochhausfronten und Hinterhöfe könnte man auch in Frankfurt oder Köln ablichten. Und die Fahrgäste des thailändischen Busses oder das Mädchen auf der Mauer würden sich vermutlich beleidigt fühlen, wenn sie wüßten, daß ihr Bild unter solch ein Motto gestellt wird.