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 Die Last-minute-Apps im Test


Blink Booking – eine App, viele Zugriffe

App: Die App ist einfach installiert und aufgebaut. Auf dem Startbildschirm werden automatisch drei Städte vorgeschlagen. Ist man in Berlin sind das Berlin, Leipzig und Dresden. Generell kann man aber aus 97 europäischen Städten auswählen, darunter 17 aus Deutschland. Wer eine der Städte anklickt, gelangt zu einer Übersicht mit vier Angeboten – eine recht begrenzte Auswahl. Laut Angaben von Blink Booking wird diese bewusst auf die vier attraktivsten Angebote beschränkt. So soll der Wettbewerb unter den Hotels angekurbelt werden. Im Test war das günstigste Berliner Angebot das Hotel Mercure am Kurfürstendamm für 58 Euro. Auf der Vergleichsseite eines großen Hotelzimmervermittlers kostete das Hotel zu diesem Zeitpunkt 60 Euro. In der höheren Preisklasse vergrößert sich der Abstand ein wenig: Im Kempinski Bristol Hotel kostete das Zimmer bei Blink Booking 119 Euro, auf der Vergleichsseite war es für 126,65 Euro zu buchen. Die Zimmer können bei Blink Booking ab 11 Uhr gebucht werden. Dafür wird eine Kreditkarte benötigt.

Plattform: Die App läuft unter Android und iOS.

Daten: Die Entwickler von Blink beteuern auf ihrer Homepage hohe ethische Standards im Umgang mit Daten. Die App greift unter Android aber so ziemlich auf alles zu, was ein Smartphone heutzutage kann: Blink Booking kann die Telefonfunktion nutzen, den Standort bestimmen, kostenpflichtige Dienste wie SMS verwenden sowie Kontakt- und Kalenderdaten auslesen. Das ist viel zu viel für eine kleine App und wird von anderen Hotel-Apps besser gemacht.

Bewertung: Wer auf die Schnelle ein Hotel buchen will, dem hilft Blink Booking weiter. Aus dem möglichen Angebot stellt die App leider nur eine kleine Auswahl zusammen. Die Ersparnisse beliefen sich im Test auf wenige Euro. Ob man Blink Booking die zahlreichen Rechte, die die App auf einem Smartphone beansprucht, einräumen will, muss jeder Nutzer für sich entscheiden.

BookitNow! – Berliner App mit zufriedenstellendem Angebot

App: BookitNow! ist selbsterklärend aufgebaut. Der Nutzer muss sich per E-Mail registrieren. Ist das erledigt, lassen sich auf den ersten Blick die Städte, insgesamt 17, aus einer Liste auswählen. Pro Stadt werden dann zehn Angebote, in Berlin Adlon bis zum Citylight Hotel, angezeigt. Im Vergleich zu Blink Booking hat der Nutzer somit eine größere Auswahl, auch bei der Preisklasse. Generell konnten wir ohne Zeitsperre buchen. Ein Zimmer im City Hotel Berlin kostete beispielsweise 48 Euro – so viel wie auf einer Hotelbuchungsseite. Im Park Inn Radisson kostete das Zimmer 75 Euro und war damit 14 Euro günstiger als im Netz, eine Ersparnis von etwa 16 Prozent. Bezahlt wird bei BookitNow! mit der Kreditkarte.

Plattform: Die App läuft unter Android und iOS.

Daten: Die Zugriffe der App halten sich in engen Grenzen. Die Telefonfunktion kann unnötigerweise dennoch angesteuert werden. Personenbezogene Daten werden mit SSL verschlüsselt.

Bewertung: BookitNow! bietet eine gute Auswahl an Hotels. Die Zahl der Städte ist noch begrenzt, 14 der 17 angebotenen Städte sind in Deutschland. Die Bedienung der App ist intuitiv, für ihre Nutzung werden erfreulicherweise nur wenige Rechte eingefordert.

Leserkommentare
  1. ... sind diese "Last-Minute-Apps" nicht unbedingt das "Gelbe vom Ei". Neben den genannten Anbietern hat auch das in Deutschland wohl bekannteste Buchungsportal für Hotelzimmer - HRS - ebenfalls seit Ende 2012 eine "Last-Minute-App" namens "HRS Now".

    Einen guten Überblick über den Markt aus Sicht der Hotellerie bietet der Hotel Newsroom unter http://www.hotel-newsroom.de/mobile-marketing/last-minute-hotel-apps-ueb....

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