Hotel-Apps im TestAuf den letzten Drücker einchecken
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 Der Herausforderer startet in Berlin und München

JustBook – Berliner mit internationaler Auswahl

App: JustBook ist das zweite Unternehmen aus Berlin unter den Last-minute-Anbietern. Die App listet 57 europäische Städte, darunter auch 18 deutsche Ziele. Pro Stadt werden fünf Angebote angezeigt. Nach Angaben der Entwickler dient die Begrenzung dazu, die Nutzer schnell und effizient auf das beste Angebot hinzuweisen. JustBook bot im Test viele Berliner Hotels im unteren bis mittleren Preissegment an, darunter das Hotel Alsterhof für 63 Euro. Das Hotel war damit zehn Euro günstiger als auf der konsultierten Hotelsuchseite im Netz und lag rund 25 Euro unter dem vom Hotel ausgewiesenen Preis. Das galt allerdings nur für das teuerste Zimmer. Gibt man sich mit weniger zufrieden, kann man auf der Seite des Alsterhofs auch ein Zimmer für rund 69 Euro buchen und spart damit 6 Euro. Ab 10 Uhr können mit der App Zimmer gebucht werden, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte.

Plattform: Die App läuft auf Android, Blackberry OS und iOS.

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Daten: Wie andere Apps im Test kann auch JustBook ohne Zustimmung des Nutzers auf die Telefonfunktion zugreifen. Das wird wohl eher selten passieren, ist aber zumindest ein fragwürdiges Feature der App.

Bewertung: Der große Vorteil der App ist die große Auswahl an Städten. Dass auch günstigere Häuser mit Nachlässen vorgeschlagen werden, macht die App auch für Budget-Reisende interessant. Als einzige App im Test läuft JustBook auch auf einem Blackberry. Mehr Hotels pro Stadt wären wünschenswert, die erweiterten Zugriffsmöglichkeiten der App stören.

HotelTonight – Der Globalplayer 

App: Mit HotelTonight kommt für die europäischen Anbieter Konkurrenz aus Kalifornien. Weltweit bietet die App in 80 Städten ihren Dienst an. In Deutschland sind es vorerst nur Berlin und München, im Februar kommt Hamburg dazu. Nach der Anmeldung stehen dem Nutzer pro Stadt vier Angebote zu Verfügung – laut Anbieter nur die besten Treffer. Auf einer Karte sind der eigene Standpunkt und der der Hotels verzeichnet. Wer buchen will, muss bis 12 Uhr warten. Wie bei Blink Booking konnte das Berliner Kempinski Bristol im Test für 119 Euro gebucht werden, also mit einer Ersparnis von sieben Euro im Vergleich zum Hotelportal im Netz. HotelTonight bot als günstigste Variante das Pentahotel für 59 Euro und das Ramada für 69 Euro an. Das Ramada-Hotel lag damit zehn Euro unter dem Normalpreis, der auf der Seite des Hotels ausgewiesen wurde. Auch bei HotelTonight wird per Kreditkarte bezahlt.

Plattform: Die App läuft unter Android und iOS.

Daten: Ohne Zustimmung des Nutzers könnte HotelTonight unter anderem SMS versenden und auf den USB-Speicher zugreifen.

Bewertung: Das beschränkte Angebot in Deutschland ist noch ein Nachteil. International liegt HotelTonight dagegen vorn. Die Hotels waren im Test eher dem Premium-Bereich zuzuordnen. Die Zugriffsrechte der Hotel-Tonight-App reichen weiter als das angesichts des Angebots nötig wäre.

Alle Apps im Test boten schnell und zuverlässig Zimmer an. Das Angebot richtet sich eher an Kunden, die im mittel- bis hochpreisigen Segment buchen, also eher Geschäftsreisende als Studenten. Um die Zugriffsrechte, die viele der Apps einfordern, auszuschließen, kann man Programme wie App Guard nutzen. Alle Apps sind kostenlos.

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Leserkommentare
  1. ... sind diese "Last-Minute-Apps" nicht unbedingt das "Gelbe vom Ei". Neben den genannten Anbietern hat auch das in Deutschland wohl bekannteste Buchungsportal für Hotelzimmer - HRS - ebenfalls seit Ende 2012 eine "Last-Minute-App" namens "HRS Now".

    Einen guten Überblick über den Markt aus Sicht der Hotellerie bietet der Hotel Newsroom unter http://www.hotel-newsroom....

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  • Schlagworte Test | Android | App | Blackberry | Euro | SMS
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