Bed & BreakfastZur Rebenernte nach Bordeaux

Auf Château Carbonneau in Bordeaux bauen Jacquie und Wilfrid Franc de Ferrière nicht nur Wein an, sondern beherbergen auch Urlaubsgäste. Arte hat sie besucht.

Chateau Carbonneau

Das Weingut Chateau Carbonneau in Bordeaux  |  © Arte

Im Rahmen der Reihe "Willkommen in..." stellt der Fernsehsender Arte fünf internationale Gastgeber und ihre ungewöhnlichen B&Bs vor. Die Gastgeber kennen Tipps, die in keinem Reiseführer stehen und geben den Gästen Einblick in die für ihre Region oder Stadt typische Lebensart. In Kooperation mit Arte zeigen wir exklusive Ausschnitte der Reihe. Folge 4: "Château Carbonneau" in der Nähe von Bordeaux

Château Carbonneau ist eines von rund 3.000 Weingütern um Bordeaux. Jacquie und Wilfrid Franc de Ferrière vermieten dort fünf Gästezimmer. Zu ihnen kommen Urlauber aus aller Welt, die den Wein nicht nur probieren wollen, sondern einmal im Leben auch bei der Weinlese im berühmtesten Weinanbaugebiet Frankreichs dabei sein wollen.

Wilfrid nimmt seine Gäste auch mit in den Fasskeller, wo der Wein rund elf Monate in Eichenfässern reift und man leicht über die besonderen Eigenschaften ins Fachsimpeln kommt. Wilfrids Frau Jacquie stammt aus Neuseeland, und weil sie eine Vorliebe für Rosen hat, hat sie auf dem Anwesen fast zweihundert Rosenstöcke gepflanzt. Bei ihrer Arbeit im Schloss hilft ihr eine neuseeländische Praktikantin, der Jacquie auch typisch regionale Rezepte beibringt, etwa das für Cannelés, eine Süßspeise, die es ohne Rotwein nicht gäbe. Jacquie kocht jeden Abend für ihre Gäste und zum Essen gibt es natürlich die hauseigenen Weine.

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Der Film von Regisseurin Susanne Gebhardt und Kameramann Norbert Bandel unternimmt Ausflüge ins Stadtzentrum von Bordeaux, etwa zu den Antiquitätenhändlern im Chatrons-Viertel, aber auch zu anderen Zielen wie dem Becken von Arcachon, in dem Austern gezüchtet werden oder zur Dune du Pilat, der größten Wanderdüne Europas sowie einem Fassmacher, der zeigt, mit welchem Aufwand die klassischen Bordelaiser Weinfässer hergestellt werden.

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Leserkommentare
  1. Aber Bordeaux ist m.E. hoffnungslos überbewertet.

    Ich würde einen Corbières, einen Cahors oder einen Fronton jederzeit dem Bordeaux vorziehen.

  2. Was macht man dann mit den geernteten Reben? Heckseln und als Mulch wieder ausbringen? Geerntet werden Trauben, selbige bestehen aus Beeren und aus diesen wird dann letztendlich Wein. Und ja, natürlich gibt es außerhalb Bordeaux hervorragenden Wein, der auch noch dem Geldbörsel Vergnügen bereitet. Prost & Ex

    Eine Leserempfehlung

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Bordeaux | ARTE | Reiseführer | Rose | Wein | Neuseeland
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