Die Abbadia San Giorgio in Moneglia © PR

Im Rahmen der Reihe "Willkommen in..." stellt der Fernsehsender Arte fünf internationale Gastgeber und ihre ungewöhnlichen B&Bs vor. Die Gastgeber kennen Tipps, die in keinem Reiseführer stehen und geben den Gästen Einblick in die für ihre Region oder Stadt typische Lebensart. In Kooperation mit Arte zeigen wir exklusive Ausschnitte der Reihe. Folge 3: "Abbadia San Giorgio" in Ligurien.

In Ligurien an der italienischen Riviera führen Orietta und Angelo Sella zusammen mit ihrer Tochter Francesca ein Gästehaus in einem ehemaligen Franziskanerkloster. Die Abbadia San Giorgio in Moneglia wurde bereits im 15. Jahrhundert erwähnt, im 17. Jahrhundert erhielt sie ihr heutiges Aussehen und 2004 wurde sie unter Aufsicht des Denkmalschutzes restauriert. Sie liegt unweit von Portofino und den Cinque Terre und damit im schönsten Teil Liguriens.

Bed & Breakfast - Die Abbadia San Giorgio in Moneglia Die Familie Sella hat in Ligurien ein ehemaliges Kloster gepachtet und restauriert. Die einstigen Mönchszimmer werden heute an Gäste vermietet. Arte hat die Familie begleitet.

Familie Sella hat die geräumige Abtei gepachtet, restaurieren lassen, sie mit Antiquitäten und modernem Design stilvoll eingerichtet. Neun der einstigen Klosterräume vermietet sie an Feriengäste. Tochter Francesca organisiert Kochkurse und geht mit den Gästen auf dem Markt im nahe gelegenen Chiavari einkaufen. Mutter Orietta bietet geführte Wanderungen durch die Cinque Terre an, Vater Angelo kümmert sich um die Kirche, die zur Abtei gehört und in der noch immer Gottesdienste abgehalten werden.

Der Film von Regisseurin Susanne Gebhardt und Kameramann Norbert Bandel unternimmt von Moneglia und dem klösterlichen Gästehaus aus Abstecher zu verschiedenen Zielen in Ligurien, etwa dem Küstenort Camogli mit seinem herrlichen Kieselstrand und den in Trompe-l’oeil-Technik bemalten Fassaden. In Chiavari besuchen sie die Schreinerei der Gebrüder Levaggi, in der in Handarbeit ein Klassiker italienischen Möbeldesigns, der elegante und federleichte Chiavari-Stuhl, hergestellt wird. In Zoagli stellen sie die Samtmanufaktur Cordani vor, in der an jahrhundertealten Webstühlen Samtstoffe aus hundert Prozent Seide gefertigt werden, unter anderem für Accessoires von Luxus-Labels wie Gucci und Prada.