Chinesisches Neujahr : Warten auf die Schlange

Mit dem chinesischen Neujahr beginnt das Jahr der Schlange. Mit Feuerwerk und Laternen feiert das Land den Wechsel. Wir zeigen Fotos von den Vorbereitungen.

Mit roter Farbe und bunten Lichtern lässt sich, so heißt es in China, auch der finsterste Dämon vertreiben. Traditionell schmückt man dort zum Jahreswechsel die Häuser rot, werden farbenfrohe Laternen und goldene Glückszeichen aufgehängt. Neujahr wird auch in China im Kreise der Familie gefeiert, man isst gemeinsam und überreicht einander rot verpackte Geldgeschenke. Höhepunkt des chinesischen Neujahrsfestes ist das Feuerwerk, bei dem auch der hartnäckigste Dämon die Flucht ergreift. Wir zeigen Bilder aus mehreren Ländern. 

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Bei den Börsen Vorsicht im Jahr der Schlage

12.2.13 China zelebriert 2013 das Jahr der Schlange. Börsianer aufgepasst, Chinaastrologen sagen voraus, dass im Mai die Schlange an den Börsen zubeißt. Im Raubeinkapitalismus kann es dabei zu einer sich selbst erfüllenden Vorhersage kommen, wenn Millionen von Menschen aus dem Land der asiatischen Mitte den Prophezeiungen glauben, dass im Mai an den Börsen das schlängelnde Ungeheuer tatsächlich zugreift. Und auch andere Sprüche, wie „Sell in May and go away“ stärken Psychopaten zu diesem Zeitpunkt den Rücken. Chinesen sind abergläubisch, aber auch viele andere Investoren an den Märkten. Verkaufen oft schon im Vorfeld erst einmal einige ihre Papiere, weil sie der Prophezeiung Vorrang einräumen, werden andere verunsichert. Jene, die auf dicken Börsengewinnen sitzen. Die verkaufen jetzt zusätzlich „sicherheitshalber“, sichern ihre Gewinne. Daraufhin werden weitere Investoren nervös, verkaufen. Wie eine Lawine verstärkt sich die Botschaft der Astrologen und dummen Sprüchemacher. Und schon kommen ganze Märkte ins rutschen. Stopplossmarken werden durchbrochen, trendorientierte Verkaufsprogramme setzen ein und den Rest des Absturzes besorgen die sich selbst beschleunigenden Hochfrequenzrechner der großen Geldhäuser an den Zockermärkten. Unterstützt wird der Durchmarsch nach unten durch automatische Verkaufsorders von nicht mehr gedeckten Wertpapierkrediten und nicht erfüllten Nachschussforderungen im Derivatehandel.Wolfgang Werkmeister,Buchautor,Eschborn