TarifstreitFlughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn erneut bestreikt

An den Airports Nordrhein-Westfalens hat das Sicherheitspersonal gestreikt. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Der Schaden hält sich laut Flughäfen aber in Grenzen.

An den beiden großen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen hat es erneut einen Streik des Sicherheitspersonals gegeben und entsprechende Störungen im Flugverkehr. Der Ausstand dauerte bis 10.00 Uhr.

Am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf zeigten die Anzeigetafeln am Morgen bereits zahlreiche gestrichene Flüge ins In- und Ausland an. 73 Abflüge und 22 Ankünfte mussten insgesamt annulliert werden. Ursprünglich waren bis 10.00 Uhr knapp 150 Flugbewegungen mit 13.600 Passagieren geplant. An den Sicherheitskontrollen bildeten sich Schlangen. Wartende wurden mit Essen und Trinken versorgt.

Am Flughafen Köln/Bonn mussten 13 Abflüge und 8 Ankünfte abgesagt werden. Im Vergleich zum ganztägigen Streik der vergangenen Woche, der rund 10.000 Reisende getroffen hatte, halte sich der Schaden aber in Grenzen, sagte eine Sprecherin des Flughafens. "Es wird nicht solche Auswirkungen haben wie die ersten Streiktage, die wir in Köln/Bonn schon erlebt haben."

Fluglinien

Informationen über Flugausfälle und Verspätungen: 

Lufthansa 01805 805 805 www.lufthansa.de

Air Berlin 01805 737 800 www.airberlin.com

Easy Jet 01805 029292, 01805 666 000 www.easyjet.com

Website mit den Telefonnummern aller größerer Fluglinien www.telefonnummer-airlines.de

Flughäfen

Auf den folgenden Internetseiten und unter folgenden Telefonnummern können Sie sich über Sperrungen, Verspätungen und Flugausfälle informieren:

Berlin Schönefeld 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Berlin Tegel 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Bremen +49 (0) 421 55950 www.airport-bremen.de

Dresden +49 (0) 351 8810 www.dresden-airport.de

Düsseldorf +49 (0) 211 4210 www.duesseldorf-international.de

Erfurt-Weimar 0180 5 410 970www.flughafen-erfurt-weimar.de

Frankfurt/Main 0180 5 372 4636 www.frankfurt-airport.de

Hamburg +49 (0) 40 50 750 www.ham.airport.de

Hannover +49 (0) 511 9770 www.hannover-airport.de

Köln/Bonn +49 (0) 22 03 – 40 40 01 / 40 40 02 www.koeln-bonn-airport.de

Leipzig/Halle +49 (0) 341 224 1155 www.leipzig-halle-airport.de

München  +49 (0)89 9752 13 13 www.munich-airport.de

Münster/Osnabrück +49 (0) 25 71 940www.flughafen-fmo.de

Nürnberg +49 (0) 911 937 00 www.airport-nuernberg.de

Saarbrücken +49 (0) 6893 83272 www.flughafen-saarbruecken.de

Stuttgart 0180 5 948444www.flughafen-stuttgart.de

Internationale Flughäfen findet man auf www.flightradar24.com

Linienbusse

Eurolines www.eurolines.com, Telefonnummern der einzelnen Länder: http://www.eurolines.com/about-us/

Deutsche Touring GmbH Servicehotline +49 (0) 69 7903 501 www.touring.de

Berlin Linienbuswww.berlinlinienbus.de

Gullivers Servicehotline: +49 (0) 30 311 0 211 www.gullivers.de

Orland Servicehotline +49 (0) 9721 47 59 00, Notfallnummer +49 (151) 141 823 08 www.orland.de

Andere Transportwege

Das Buchungsportal der Deutschen Bahn: www.bahn.de

Ocean24 ist ein Buchungsportal für Fährverbindungen. Servicehotline: +49 (0) 180 4 999 203 www.ocean24.com

Auf Facebook gibt es einen Zusammenschluss von Nutzern, die Car-Pools bilden: http://www.facebook.com/carpooleurope

Nationale Mitfahrzentralen:

Mitfahrzentrale 01805 03 11 99 11 www.mitfahrzentrale.de

Mitfahrgelegenheit 01805 03 11 99 40 www.mitfahrgelegenheit.de

Internationale Mitfahrzentralen:

Roadsharing.comwww.roadsharing.com und Ride4cents.org www.ride4cents.org

Autovermieter: 

Avis Servicehotline: 0180 5 21 77 02 www.avis.de

Europcar Servicehotline: 0180 5 8000 www.europcar.de

Hertz Servicehotline: 0180 5 33 3535 www.hertz.de

Sixt  Servicehotline: 0180 5 25 25 25 www.sixt.de

In den vergangenen Wochen hatten Arbeitskämpfe an den Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Köln-Bonn den Luftverkehr stark behindert. Mehrere Hundert Flüge wurden gestrichen. Zehntausende Passagiere waren betroffen.

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Ver.di fordert für die 34.000 Beschäftigten bis zu 30 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber bieten zwischen fünf und neun Prozent.

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Leserkommentare
  1. in die Hände von Privaten Firmen gehören ist dieser Streik absolut gerechtfertigt. Die Flughafen Betreiber senken Kosten über Leih Arbeit Firmen wo immer es geht.

    In solch relevanten Bereichen sollte es keinerlei Leih- oder Zeit Arbeitsplätze geben. Schon aus einem berechtigten Sicherheit Gefühl für die Passagiere.

    Die gravierenden Lohnunterschiede, für gleiche Arbeit, müssen abgeschafft werden. Genau hier ist die relativ hohe Forderung zur Lohnanpassung begründet.

    Dies gilt nicht nur für Flughäfen sondern diese Forderung zieht sich in allen Branchen quer durch die Republik.

    3 Leserempfehlungen
  2. Für jeden lesbar ließ ver.di anlässlich eines Ausstands erst vorgestern plakatieren, dass allen voran die Angehörigen der Ulmer Universität, wortwörtlich, so schlau und doch so arm seien. Indes die medizinischen Kliniken der dortigen Hochschule ungebrochen horrende Gelder für ein Verhalten ausgeben, welches von den Richtlinien des Gesetzgebers für notwendig aktivierende Pflege abweicht, kann materiell von Armut keine Rede sein. Vielmehr äußert sich darin mehr als augenfällig eine unerträgliche Beliebigkeit, mit der weite Teile der Gewerkschaft die Forderungen nach höheren Entgelten zumindest für die Mitglieder unterlegt, die nicht zuletzt die Anliegen des privaten Sicherheitspersonals an den Flughäfen aus den eigenen Reihen heraus auf kürzestem Wege ad absurdum führt.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte Düsseldorf | Ver.di | Arbeitgeber | Arbeitskampf | Essen | Flughafen
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