Bis hierher und nicht weiter!

Der Hafen von Igoumenitsa, Griechenland, 2011. Die Fotografin war dabei, als hundert aufgebrachte Einwohner gegen die "Belagerung durch die Illegalen" in den Hügeln um den Fährhafen demonstrierten. | © Eva Leitolf
Viele Orte an den Grenzen Europas erzählen vom Schicksal unzähliger Migranten, die Zuflucht suchten. Bis hierher und nicht weiter! Um sich dem Leid zu nähern, besucht die Fotografin Eva Leitolf Strandpromenaden, Hafenmolen, Fähren und Wiesen. Ihre Bildmotive wirken harmlos, sind aber Symbole des Schreckens: Da versank ein Flüchtlingsboot, dort wurden Saisonarbeiter angegriffen. Bis zum 4. August zeigt das Sprengel Museum Hannover Leitolfs Werk. Der Katalog Postcards from Europe 03/13 ist bei Kehrer erschienen.
- Datum 04.04.2013 - 19:43 Uhr
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hm, weiß nicht...
Die Bilder treiben die Idee, über Menschen anstelle mit Menschen zu sprechen, etwa mindestens zehn Meter weiter. Jammern wird möglich, die Idee, menschnwürdig zu handeln erfährt hingegen weder Anregung noch Gewicht ...
Sehe ich genauso, einfach mal die ost-europäische Grenze abfahren und paar Bilder knipsen. Auf keinem Bild ist ein "Flüchtling" zu sehen, hat Frau Leitolf überhaupt mit einem gesprochen? Nichts ist zu erfahren über die Hintergründe der Flüchtlinge, über Schlepper, die an dem Elend verdienen etc. etc. So verkommt das Ganze nur zu einem billigen Voyeurismus, aufgehübscht als sogenannter Kunstkatalog.
Sehe ich genauso, einfach mal die ost-europäische Grenze abfahren und paar Bilder knipsen. Auf keinem Bild ist ein "Flüchtling" zu sehen, hat Frau Leitolf überhaupt mit einem gesprochen? Nichts ist zu erfahren über die Hintergründe der Flüchtlinge, über Schlepper, die an dem Elend verdienen etc. etc. So verkommt das Ganze nur zu einem billigen Voyeurismus, aufgehübscht als sogenannter Kunstkatalog.
Die Zahl erscheint mir ein wenig hoch.
Laut der italienischen Organisation Fortress Europe sind in den Jahren von 1988 bis 2007 mindestens 14.714 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa umgekommen. Also ist die Zahl der Opfer aufs Jahr gerechnet doch eher im dreistelligen Bereich angesiedelt als im fünfstelligen. Schlimm genug.
Laut der italienischen Organisation Fortress Europe sind in den Jahren von 1988 bis 2007 mindestens 14.714 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa umgekommen. Also ist die Zahl der Opfer aufs Jahr gerechnet doch eher im dreistelligen Bereich angesiedelt als im fünfstelligen. Schlimm genug.
Laut der italienischen Organisation Fortress Europe sind in den Jahren von 1988 bis 2007 mindestens 14.714 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa umgekommen. Also ist die Zahl der Opfer aufs Jahr gerechnet doch eher im dreistelligen Bereich angesiedelt als im fünfstelligen. Schlimm genug.
Sehe ich genauso, einfach mal die ost-europäische Grenze abfahren und paar Bilder knipsen. Auf keinem Bild ist ein "Flüchtling" zu sehen, hat Frau Leitolf überhaupt mit einem gesprochen? Nichts ist zu erfahren über die Hintergründe der Flüchtlinge, über Schlepper, die an dem Elend verdienen etc. etc. So verkommt das Ganze nur zu einem billigen Voyeurismus, aufgehübscht als sogenannter Kunstkatalog.
Entfernt. Bitte formulieren Sie auch Kritik respektvoll. Danke, die Redaktion/sam
"Am 7. Januar 2010 schossen Jugendliche mit dem Luftgewehr auf von der Arbeit zurückkehrende schwarze Orangenpflücker und verletzten zwei von ihnen." Bild Nr. 5
Was hat das - bei allem Unrecht - mit der Flüchtlingsproblematik zu tun?
Ich habe auch schon viele Fähren photographiert - sollte ich mich mal um eine Ausstellung bemühen?
wäre der Bezug zu den Katastrophen, die sich auf dem Mittelmeer und umzu abspielen, völlig unklar, ja in einem Fall (Liegestuhl auf einem Boot) konterkariert das Bild die Realität.
Ich glaube kaum das sich sonst jemand sich diese Bilder anschauen oder kaufen würde
Kunst ist anders
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