WintereinbruchFrankfurter Flughafen streicht mehr als 100 Flüge

Wegen Eis und Schnee fallen in Frankfurt weiter Flüge aus. In Hessen gab es auch auf glatten Straßen schwere Unfälle, europaweit beeinträchtigt Schnee den Verkehr.

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main sind wegen des Wintereinbruchs wieder viele Flüge ausgefallen. Bis zum Morgen fielen 107 von 1.270 geplanten Flügen aus, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport.

Schon am Dienstag waren wegen starken Schneefalls und Schneeverwehungen mehr als 800 Flüge ausgefallen. Zeitweise wurde der Flugbetrieb eingestellt. Etwa 3.000 Passagiere mussten deswegen auf Feldbetten im Flughafen übernachten.

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Inzwischen sind nach Informationen der Fraport aber wieder alle Start- und Landebahnen offen. Der Flugbetrieb normalisiert sich langsam.

Auf Straßen und Autobahnen gab es wegen Eis und Schnees vor allem in Hessen Staus und Unfälle. Bei einer Karambolage mit etwa 100 Fahrzeugen waren auf der A45 in der Nähe von Münzenberg am Dienstag 30 Menschen verletzt worden, sechs von ihnen schwer. Am Mittwoch war die Autobahn Richtung Dortmund wieder geöffnet, die Fahrtrichtung Hanau blieb gesperrt.

Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich auf der A3 bei Idstein. Mindestens zwei Menschen starben, als ein Lastwagenfahrer einen auf der Verzögerungsspur stehenden Lkw streifte und in einen Parkplatz fuhr. Dort wurden fünf weitere Lastwagen und ein Auto in den Unfall verwickelt.

Russlands härtester Winter seit 100 Jahren

Auch im Norden Frankreichs machte der Schnee Probleme auf den Straßen. Am Morgen steckten auf der Autobahn 1 im Département Somme etwa 2.500 Fahrzeuge fest. Im Großraum Paris blieben wegen glatter Straßen fast alle öffentlichen Busse in den Depots.

In Russland behinderte stundenlanger Schneefall den Verkehr auf Flughäfen und Straßen. Allein in Moskau waren am Mittwoch Tausende Arbeiter im Einsatz, um die Wege von Glatteis und sieben Zentimetern Neuschnee zu befreien. "Soviel Schnee im Monat März fiel in Moskau zuletzt vor etwa 50 Jahren", sagte Vizebürgermeister Pjotr Birjukow. Es ist der härteste Winter seit 100 Jahren in Russland, etwa 300 Menschen sind erfroren.

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Leserkommentare
  1. glaubt eigentlich noch wer den leeren Versprechungen der Church of Global Warming?

    Zitat: ""Soviel Schnee im Monat März fiel in Moskau zuletzt vor etwa 50 Jahren", sagte Vizebürgermeister Pjotr Birjukow. Es ist der härteste Winter seit 100 Jahren in Russland [...]."

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, nf
  • Schlagworte Fraport | Auto | Autobahn | Fahrzeug | Flughafen | Information
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