City GuideMadrid im Netz

In Madrid trifft königliche Tradition auf bunte Moderne. Wir stellen die besten Websites und Onlinetipps für die Planung Ihrer Reise in die spanische Hauptstadt vor. von 

Nacht auf dem Plaza de Cibeles in Madrid

Nacht auf dem Plaza de Cibeles in Madrid  |  © Mirakoli / photocase.com

Wenn die Bewohner von Madrid etwas sind, dann stolz auf ihre Stadt. Barcelona mag den katalanischen Freigeist haben und Valencia die Strände, doch von Madrid ist es nicht mehr weit ins Paradies: "De Madrid al cielo", von Madrid in den Himmel, den Spruch kennt fast jeder in der Stadt.

Um sich auf einen Besuch in der spanischen Hauptstadt vorzubereiten, bietet das Internet zahlreiche Quellen. Apps erklären Viertel und Verkehr. Stadtmagazine informieren über Konzerte und Veranstaltungen. Blogs stellen Restaurants und Geschäfte vor. Video- und Foto-Sammlungen stimmen auf Stadt und Leute ein. Wir stellen die besten Netzfunde vor.

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Apps

Applikationen für das Smartphone oder Tablet erleichtern die Navigation vor Ort. Die Apps von TripAdvisor (iOS und Android, kostenlos) und mTrip (iOS und Android, circa 4 Euro) bieten neben den üblichen Restaurantempfehlungen und Stadt- und Verkehrsplänen auch die Möglichkeit, den Madrid-Besuch in Tagebüchern festzuhalten und online mit der Familie und Freunden zu Hause zu teilen. Bei mTrip ist es zudem möglich, anhand persönlicher Vorlieben ausgewählte Sehenswürdigkeiten zu finden und individuelle Stadtrundgänge zu erstellen, die durch Augmented-Reality-Funktionen ergänzt werden.

Die App Madrid Metro (Android, kostenlos) hält die aktuellen Fahrpläne und Tarife der Busse, U-Bahnen sowie der Cercanías, der S-Bahnen, parat. Über GPS lassen sich sogar die Entfernung der nächsten Busse und die geschätzte Dauer bis zur Abfahrt anzeigen. Für Apple-Nutzer gibt es als Alternative MetroMadrid sowie die offizielle App des Busbetreibers EMT (beide kostenlos).

Vergleichsweise preiswert sind in Madrid die Taxifahrten. Über die kostenlose App Taksee (auf Englisch, für iOS und Android) lassen sich Taxis online bestellen und bereits vorab der Preis für die Strecke schätzen. Sprach-Apps wie der Odyssee Translator (iOS, kostenlos) erleichtern die Kommunikation und geben häufig gebrauchte Sätze gleich über die Sprachausgabe des Handys aus.


Legende: Rot = Essen, Grün = Ausgehen, Blau = Einkaufen, Gelb = Schlafen
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Blogs

Persönlicher als in klassischen Reiseführern geht es in den Blogs zu. Auf ¡Vaya Madrid! und Spanish Sabores bloggen englischsprachige Bewohner über ihre Erlebnisse und verraten Tipps zu versteckten Cafés, Läden und Veranstaltungen. Auch eher ungewöhnliche Themen wie das Geocaching in Madrid werden behandelt. Im Archiv des deutschen Blogs Informationen aus Madrid schlummert ebenfalls noch der ein oder andere brauchbare Tipp.

Dass nicht nur Auswanderer über Madrid bloggen, beweist die junge Kreative hinter My Little Madrid. Zweisprachig bloggt sie über ihre Heimatstadt und dabei vorrangig über Restaurants. So weiß sie beispielsweise, wo man in Madrid die besten Pilzgerichte oder versteckte Trödelmärkte findet.

Wer vor allem Museen mag, sollte bei Every Museum in Madrid vorbeischauen. Während ihres einjährigen Aufenthalts hat die amerikanische Bloggerin zwar nicht alle, aber viele Museen Madrids besucht. Und zwar nicht nur weltbekannte Adressen wie das Prado oder das Nationalmuseum Reina Sofia, sondern auch das Feuerwehrmuseum oder das noch junge ABC Museum für Zeichnungen und Illustrationen. Abseitiges gibt es auch vom Autor des spanischen Blogs Secretos de Madrid, seine Liste der "50 Dinge in Madrid" hat das Blog Illuminated Madrid dankenswerterweise ins Englische übersetzt.

Shoppen und Ausgehen

"In Madrid geht niemand ins Bett, bevor nicht die Nacht zum Tag gemacht wurde", schrieb Ernest Hemingway einst. Der Schriftsteller verfasste in Madrid Teile seines ersten großen Romans Fiesta und lernte dabei den spanischen Lebensstil kennen. Ein spätes Abendessen, gefolgt von einem Besuch in mehreren Tapas- und Wein-Bars bis nach Mitternacht gehört auch in der Hauptstadt zum guten Stil. Wer auf Hemingways Spuren wandeln möchte, findet bei der New York Times eine literarisch-kulinarische Tour.

Leserkommentare
    • FM1721
    • 18. April 2013 15:06 Uhr
    1. [...]

    Entfernt. Bitte benutzen Sie den Kommentarbereich nicht für Eigenwerbung. Die Redaktion/mak

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