TarifstreitFast alle Lufthansa-Flüge gestrichen

Seit den frühen Morgenstunden geht bei der Lufthansa nichts mehr. Aufgrund eines Streiks sind bundesweit fast alle geplanten Flüge der Fluggesellschaft gestrichen worden.

Mitarbeiter der Fluggesellschaft Lufthansa haben am frühen Morgen mit dem angekündigten Warnstreik begonnen. Gegen 4 Uhr legte das Bodenpersonal der Fluggesellschaft am Stuttgarter Flughafen die Arbeit nieder. "Hier ist bisher kein Schalter besetzt", sagte Bernd Köster von der Gewerkschaft ver.di. Die Gewerkschaft hatte zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Auf den meisten Flughäfen in Deutschland sollten die Warnstreiks des Bodenpersonals gegen 5 Uhr beginnen. Auch in Frankfurt am Main blieben die Schalter der Lufthansa leer. Die Passagiere hätten sich aber wohl auf den Streik eingerichtet, sagte Gerold Schaub von ver.di. Großer Andrang herrsche nicht.

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Bundesweit soll im Laufe des Tages kaum ein Lufthansa-Flugzeug starten können. Von insgesamt 1.720 geplanten Abflügen in Deutschland werden nur 32 durchgeführt, teilte das Unternehmen bereits am Samstag mit. Besonders betroffen sind die Deutschland- und Europa-Verbindungen.

Fluglinien

Informationen über Flugausfälle und Verspätungen: 

Lufthansa 01805 805 805 www.lufthansa.de

Air Berlin 01805 737 800 www.airberlin.com

Easy Jet 01805 029292, 01805 666 000 www.easyjet.com

Website mit den Telefonnummern aller größerer Fluglinien www.telefonnummer-airlines.de

Flughäfen

Auf den folgenden Internetseiten und unter folgenden Telefonnummern können Sie sich über Sperrungen, Verspätungen und Flugausfälle informieren:

Berlin Schönefeld 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Berlin Tegel 0180 5 00 01 86 www.berlin-airport.de

Bremen +49 (0) 421 55950 www.airport-bremen.de

Dresden +49 (0) 351 8810 www.dresden-airport.de

Düsseldorf +49 (0) 211 4210 www.duesseldorf-international.de

Erfurt-Weimar 0180 5 410 970www.flughafen-erfurt-weimar.de

Frankfurt/Main 0180 5 372 4636 www.frankfurt-airport.de

Hamburg +49 (0) 40 50 750 www.ham.airport.de

Hannover +49 (0) 511 9770 www.hannover-airport.de

Köln/Bonn +49 (0) 22 03 – 40 40 01 / 40 40 02 www.koeln-bonn-airport.de

Leipzig/Halle +49 (0) 341 224 1155 www.leipzig-halle-airport.de

München  +49 (0)89 9752 13 13 www.munich-airport.de

Münster/Osnabrück +49 (0) 25 71 940www.flughafen-fmo.de

Nürnberg +49 (0) 911 937 00 www.airport-nuernberg.de

Saarbrücken +49 (0) 6893 83272 www.flughafen-saarbruecken.de

Stuttgart 0180 5 948444www.flughafen-stuttgart.de

Internationale Flughäfen findet man auf www.flightradar24.com

Linienbusse

Eurolines www.eurolines.com, Telefonnummern der einzelnen Länder: http://www.eurolines.com/about-us/

Deutsche Touring GmbH Servicehotline +49 (0) 69 7903 501 www.touring.de

Berlin Linienbuswww.berlinlinienbus.de

Gullivers Servicehotline: +49 (0) 30 311 0 211 www.gullivers.de

Orland Servicehotline +49 (0) 9721 47 59 00, Notfallnummer +49 (151) 141 823 08 www.orland.de

Andere Transportwege

Das Buchungsportal der Deutschen Bahn: www.bahn.de

Ocean24 ist ein Buchungsportal für Fährverbindungen. Servicehotline: +49 (0) 180 4 999 203 www.ocean24.com

Auf Facebook gibt es einen Zusammenschluss von Nutzern, die Car-Pools bilden: http://www.facebook.com/carpooleurope

Nationale Mitfahrzentralen:

Mitfahrzentrale 01805 03 11 99 11 www.mitfahrzentrale.de

Mitfahrgelegenheit 01805 03 11 99 40 www.mitfahrgelegenheit.de

Internationale Mitfahrzentralen:

Roadsharing.comwww.roadsharing.com und Ride4cents.org www.ride4cents.org

Autovermieter: 

Avis Servicehotline: 0180 5 21 77 02 www.avis.de

Europcar Servicehotline: 0180 5 8000 www.europcar.de

Hertz Servicehotline: 0180 5 33 3535 www.hertz.de

Sixt  Servicehotline: 0180 5 25 25 25 www.sixt.de

Ver.di fordert 5,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten und Jobgarantien für rund 33.000 Techniker und Serviceleute von Lufthansa. Die Fluggesellschaft hatte ein von Geschäftsfeldern und erfolgsabhängiges Vergütungsmodell angeboten. Über einen Zeitraum von 29 Monaten kämen einzelne Berufsgruppen auf eine Steigerung von mehr als drei Prozent, sagte Personalvorstand Lauer. Jobgarantien macht Lufthansa beispielsweise von längeren Arbeitszeiten abhängig.

Es ist bereits die zweite Welle von Arbeitsniederlegungen. Am 21. März waren bei einem kürzeren Warnstreik bundesweit 700 Flüge ausgefallen. Die nächste Verhandlung zwischen den Tarifparteien steht Ende April an.

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Leserkommentare
  1. bei nicht einmal die Inflation ausgleichendem Entgelt würde ich als halbwegs verantwortungsvoller Mensch (PilotIn) auch "streiken".
    Die Piloten sehen doch bei der dichten Wolkendecke selbst im Zweifelsfall gar nicht wo sie sind.
    Unter ihnen ist nur grauweiße Suppe. Das ist schon ziemlich monoton, ermüdend und evtl. auch gefährlich.

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    Geht diesmal um Technik- und Serviceleute.

  2. Geht diesmal um Technik- und Serviceleute.

  3. Auch wenn es sicherlich ein anderer Fall ist.
    Aber wieder machen einmal die Mitarbeiter ihr Unternehmen kaputt und hinterher wird das Gejammer groß sein.
    Auch wenn die Gründe berechtigt sein mögen, so ist das Verhalten kurzsichtig.
    Es ist ja nicht so, dass die Lufthansa keine Konkurrenz hätte.
    Ich fliege jedenfalls nicht mehr Lufthansa; denn ich möcht von A nach B kommen.

    Eine Leserempfehlung
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    Mir war bislang eher so, daß die Familien Schlecker ihren Laden höchstderoselbeigenhändig an die Wand gefahren hat.

  4. Es wäre klasse, wenn sich jemand von der zeit.de Redaktion die Mühe geben würde, alle Streiks an deutschen Flughäfen zusammenzutragen. Ich habe langsam das Gefühl, am Fraport wird bald mehr gestreikt als gearbeitet.

    Interessant wäre auch, worauf sich die Jobgarantien beziehen - die Vertragslaufzeit? Oder länger? Bei 12 Monaten Laufzeit scheint mir eine Jobgarantie das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben ist.

  5. Mir war bislang eher so, daß die Familien Schlecker ihren Laden höchstderoselbeigenhändig an die Wand gefahren hat.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, fz
  • Schlagworte Lufthansa | Ver.di | Arbeitszeit | Geld | Streik | Warnstreik
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