Fotograf Robert Adams : Durchdrungen von Licht

Der Fotograf Robert Adams dokumentiert, wie sich urbane Landschaften in den USA ausdehnen und natürliche verschwinden. Wir zeigen seine Schwarz-Weiß-Bilder.

Die Bilder, die Robert Adams seit den 1970er Jahren vom amerikanischen Westen macht, zeigen weite Ebenen, die Strände der Pazifikküste und urbane Landschaften. Meist bleibt der Fotograf auf Distanz zu seinen Motiven, die zu gleißen scheinen, überstrahlt sind von Licht. So kann er Siedlungen und Natur gegenüberstellen, ohne deutlich Kritik zu üben. Das Urteil über die von ihm dokumentierten Entwicklungen überlässt er seinem Publikum. The Place we live mit über 300 seiner Fotos ist bis zum 29.September im Josef Albers Museum in Bottrop zu sehen.

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Mit unbändiger Schaulust

Das stolze, plastische Licht der USA. In vielen der Fotografien von Adams wird der alltägliche Blick zum besonderen. Seine Landschaften sind oftmals eine Mischung aus Heimatliebe und Trauer über die Zerstörung der Umwelt. Nur wirklich sehen tut man die Bilder hier nicht. Dazu braucht es das echte Bild im Triplex Druck seiner Bücher oder gleich den Vintage-Abzug. Dann staunt das Auge!