"Meine sterbliche Flüchtigkeit kann ich gut ertragen", schreibt Cees Nooteboom, der heute 80 Jahre alt wird. Stillstand scheint dem Schriftsteller, dessen Figuren oft Reisende oder zumindest Spaziergänger sind, dagegen nicht zu liegen. Fünf Mal ist er, der Nicht-Buddhist, angezogen vom ewig Fremden, nach Japan gereist. Zu 33 Schreinen, die in Wäldern verborgen sind oder auf Bergen stehen. Seine Frau, die Fotografin Simone Sassen, hat den ungläubigen Pilger begleitet. Ihr Buch Saigoku – Auf Japans Pilgerweg der 33 Tempel erschien bei Schirmer/Mosel.