Als junger Mann stand der Fotograf Kirill Golovchenko selbst mit seinem Melonenkarren an den Stränden der Schwarzmeerküste. Es war ein gutes Geschäft. Das hat sich inzwischen geändert. Die Macht- und Verteilungskämpfe zwischen ukrainischen Bauern und aserbaidschanischen Verkäufern sind hart. Es zähle an der Straße nicht, wie viel oder wie hart man schufte, sagt Golovchenko. Sondern wie viel am Ende übrig bleibt. Für das ZEITmagazin hat er das Leben der Melonenverkäufer porträtiert.