Ausgewählte Themenseiten über die Stadt präsentieren die Websites des Guardian, des Lonely Planet und der Süddeutschen Zeitung. Hier lohnt sich wie immer ein Blick auf die persönlichen Tipps der Korrespondenten und Insider. Apropos Insider: Auf Spotted by Locals und Browsing Rome geben Bewohner Roms Tipps zu Plätzen, die nicht in jedem Reiseführer auftauchen. Etwa von welchem der sieben Hügel sich der Sonnenuntergang am besten beobachten lässt.

Viele langjährige Besucher schwören auf einen planlosen Spaziergang durch die Stadt. Abseits der Touristenpfade verstecken sich auch hier so manche Mode- und Designgeschäfte, in denen das moderne römische Handwerk lebt. Die gebürtige Römerin Angela Liguori hat auf design*sponge eine ausführliche Auswahl an Geschäften und Boutiquen getroffen. Wer sich nicht gerne treiben sondern lieber leiten lässt, findet auf Frommer's gleich mehrere Karten mit Fußrouten.

Blogs

Gut zu Fuß sind auch die deutschsprachigen Bloggerinnen und Blogger von Der Blog aus Rom und Rome and Home. In ersterem bloggt Claudius Zier zwar nicht oft, aber beständig, über die römische Geschichte und Architektur in vielen Einträgen zu Kirchen, Monumenten und anderen Sehenswürdigkeiten abseits bekannter Pfade. Die Autorin von Rome and Home lebt zwar inzwischen wieder in München, doch in drei Jahren Rom hat sie so manche kurzweilige Geschichte aus dem römischen Alltagsleben aufgeschrieben. Zum Beispiel, wieso die Müllfrauen in Rom etwas ganz Besonderes sind oder wieso der Zoo Bioparco heißt.

Sehr bilderreich ist das Blog An American in Rome. Die junge Amerikanerin sammelt in ihrem Blog viele Szenen aus Rom und dem Umland. Wer noch etwas Zeit übrig hat, könnte etwa der beschaulichen Gemeinde Calcata einen Besuch abstatten. Ein klassisches Lokalitätenblog betreibt dagegen die Dänin Birgitte Brøndsted unter My Sweet Rome. In rund 200 Beiträgen stellt sie Cafés, Eisdielen oder grüne Plätze zum Entspannen vor. Die Sammlung gibt es auch als eBook.

Rom auf Vimeo

Ein verpasster Zug, eine Nacht in Rom und die große Liebe – davon handelt der Stop-Motion-Kurzfilm Notte Sento von Daniele Napolitano. Die schlafende Stadt dient als Kulisse.

Romantisch kommt auch Jeremy Janins kleines, poppiges Reisevideo Rome daher. Die passenden Bilder in Janins Blog sind ebenfalls sehenswert.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Urbs Aeterna von Enrique Pacheco. In beeindruckenden Timelapse-Aufnahmen zeigt er die bekanntesten Bauwerke der Stadt.

Rom in Bildern

In kaum einer anderen europäischen Stadt wird die Geschichte so gepflegt wie in Rom. Da das historische Zentrum fast komplett unter Denkmalschutz steht, sind Baumaßnahmen nur selten erlaubt. Das moderne Rom findet sich in den Außenbezirken oder bei genauerem Hinsehen. In den Flickr-Gruppen Rome und Rome Sweet Home trifft die alltägliche Geschäftigkeit auf beeindruckende Panoramaaufnahmen. Im RomePhotoBlog lebt die Historikerin Jessica Stewart ihre Leidenschaft für Barock und Street-Art aus und auf der Fotoplattform 500px präsentiert sich die Metropole von einer selbst für die Einheimischen ungewohnten Seite – nämlich wenn es schneit.

Weitere Informationen

Allgemeine Stadt- und Reiseinformationen gibt es auf Wikipedia, auf Wikitravel und der Website der Tourismusbehörde. Einen computeranimierten Blick in das Rom von der Bronzezeit zum Mittelalter eröffnet das internationale Forschungsprojekt Rome Reborn. Für Abkühlung sorgen die mehr als 2.500 Trinkwasserbrunnen in der Stadt, eine Google Map zeigt den Weg zur nächsten. Alternativ kann man natürlich auch in ein klimatisiertes Museum gehen. In Rome Now informiert über die aktuellen Ausstellungen.