Die gelben Umrandungen der Fußgängerbereiche, die engen Zebrastreifen, die U-Turnpfeile, die auf die Fahrbahn gemalten Andreaskreuze, die rot unterlegten Autozonen. Und Hunderte von Menschen, die, all den Regelungsideen zum Trotz, dann doch den kürzesten Weg über die Straße nehmen. Dass es sich um eine Szene aus Tokio handelt, erkennt der Laie vielleicht an den Schriftzeichen, an der latenten Unordnung eher nicht. Drei Monate lang lassen sich die Blogger von 91 days durch Tokio treiben. Diesmal haben sie sich vor allem die Architektur angeschaut.