Kein Plüsch, kein Stuck und keine pseudoalten Gemälde: Das neue Waldorf-Astoria-Hotel im Berliner Westen präsentiert sich geschmackvoll enthaltsam. Von Jens Jessen
Giorgio Napolitano ist verärgert, weil der SPD-Kanzlerkandidat italienische Spitzenpolitiker als Clowns bezeichnete. Das Abendessen fiel aus. Später redete man dann doch.
Verstecktes Erotikspielzeug, Kirgisen auf rotem Teppich und demonstrierende Linke: Unser Fitnesskolumnist Tuvia Tenenbom steigt im Berliner Adlon ab. Und wundert sich.
Die Erregung über markige Sätze überdeckt, dass Sarrazins Euro-Buch auch sonst wenig taugt. Im Berliner Adlon wurde offenbar, wo der Autor falschliegt. Von M. Breitinger
Günter Netzer kehrt als Fußballexperte zurück. Bei einem Internetradiosender assistiert er seinem Freund Wilfried Mohren, dem verurteilten Ex-MDR-Sportchef.
Der Koch Thomas Bühner vom Restaurant La Vie hat vom Restaurantführer Michelin die höchste Auszeichnung erhalten. Nils Henkel wurde sein dritter Stern aberkannt.
Wenn Benedikt XVI. im Herbst nach Berlin kommt, nächtigt er im Problemkiez Neukölln. Ein Besuch in seiner Nuntiatur - und bei den Dealern im Park nebenan.
Von V. Gaserow
Trotz aller Kritik: Das Kuratorium der Quadriga will Putin mit dem Einheitspreis auszeichnen. Der Verein hat sich so vor allem selbst geschadet, kommentiert L. Maroldt
Wer in Marrakesch auf der Terrasse des Cafés Argana Tee trank, sah den Orient von seiner heitersten Seite. Jetzt hat eine Bombe das Idyll zerstört. Von T. Niederberghaus
Leonard Cernko leitet künftig alle Küchen im Berliner Hotel Adlon. Der junge Österreicher soll das Traditionshaus in der Sternegastronomie voranbringen. Von M. Klimek
Familie Aygün erfand in den Siebzigern den Döner im Fladenbrot und wurde in Berlin reich. Längst gehören ihnen Hotels – wie das am Spittelmarkt. Von Thomas Loy
Der letzte Film der Berlinale spielt in der Hauptstadt selbt. In dem Verschwörungsthriller "Unknown" lassen sich Liam Neeson und Diane Kruger durch Berlin jagen.
Til Schweiger hat sich eine Patchworkfamilien-Komödie auf den Leib geschrieben: leicht, unterhaltsam, ohne Tiefgang. Das Richtige für Tage, an denen man nicht mehr will.
Magdalena Schaffrin war die Missionarin der Ökomode. Inzwischen ist es schick, korrekte Kleidung zu tragen. Und plötzlich wollen alle auf den Öko-Zug aufspringen.