Das neue Bündnis der Assad-Gegner gilt der Arabischen Liga und den Golfstaaten ab sofort als legitime Vertretung Syriens. Auch Frankreich akzeptiert die Opposition.
Syrien droht ein nach Religionen und Volksgruppen fragmentierter Staat zu werden. Doch das bedeutet nicht zwangsläufig ein Ende der Nation. Von Ayad Al-Ani
Bei der Attacke auf das Konsulat in Bengasi sind vier US-Diplomaten getötet worden. US-Präsident Obama hat die Sicherheitsvorkehrungen in Botschaften weltweit verschärft.
Lobpreisungen auf die "großen Freiheiten Syriens", Spott über westliche Medien und Siegesgrüße nach Moskau: Mohamed Amjahid hat sich Assads Staatsfernsehen angeschaut.
In der Millionenstadt wird heftig gekämpft, die Armee lässt weitere Truppen aus Idlib kommen. Die Hälfte der UN-Beobachter soll das Land verlassen haben.
Nach einem dramatischen Appell Kofi Annans hat der Westen eine neue Syrien-Resolution eingebracht. Derweil lief Assads Botschafter im Irak zur Opposition über.
Rund 100 Staaten haben in Paris den Rückzug des syrischen Machthabers Assad gefordert. Amerikas Außenministerin schickte Warnungen an Russland und China.
Einig sind sie sich nur im Kampf gegen Assad. Ansonsten sind sich Syriens Oppositionelle überhaupt nicht grün: Auf ihrer Konferenz gingen sie mit Fäusten aufeinander los.
Der frühere Palästinenserführer ist womöglich mit Polonium ermordet worden. Schweizer Forscher fanden Spuren an seiner Kleidung, eine Exhumierung soll Klarheit bringen.
Der Abschuss des türkischen Jets zeigt: Objektive Informationen über Ereignisse in Syrien sind schwer zu bekommen. Welchen Quellen kann man trauen? Von Andrea Nüsse
Auch ohne direkte Order: Die Anschläge in Frankreich sind eine Folge der Weiterentwicklung Al-Kaidas. Das Terrornetzwerk setzt auf kreative Einzeltäter. Von Y. Musharbash
Gaddafi, Assad, Saddam Hussein: Einst war die Arabische Liga der Klub der Diktatoren. Jetzt fordert sie den Regimewechsel in Syrien. Von Michael Thumann, Kairo
Nach heftigen Protesten gegen den Übergangsrat in Bengasi warnt dessen Chef vor einer Gewaltspirale. Sein als "Opportunist" kritisierter Stellvertreter trat zurück.