Die Börsenkurse in den USA steigen und steigen. Ökonomen wie Robert Shiller warnen: Wer jetzt am Boom verdienen will, könnte der Dumme sein. Von Kim Bode, New York
Der Milliardenverlust im vergangenen Jahr hat Konsequenzen: Die britische Großbank wird konzernweit Stellen abbauen. Unter anderem im Privatkundengeschäft in Europa.
Aufgrund des Verkaufs riskanter Immobilienpapiere muss die US-Großbank JPMorgan Chase erneut vor Gericht. Die Aktion führte zum Bankrott von drei Genossenschaftsbanken.
Die HSBC zahlt viel Geld, um sich außergerichtlich mit den Behörden zu einigen. Weil solche Vergleiche zunehmen, wird Geldwäsche zum Bagatelldelikt. Von K. Bode, New York
Die Arbeitslosigkeit steigt und die Schulden wachsen bald so schnell wie in Spanien: Großbritannien steckt in der Krise fest – und denkt um. Von John Jungclaussen, London
In den USA organisieren sich Geschädigte: Wegen überhöhter Zinsen ziehen Kreditnehmer nun gemeinsam gegen Banken vor Gericht. Milliardenstrafen sind wahrscheinlich.
Europas größte Bank muss sich wegen der Libor-Zins-Manipulation der Staatsanwaltschaft erklären: Vorladungen gingen an die Deutsche Bank und sechs weitere große Banken.
Die britische Großbank hat sich mit der New Yorker Finanzaufsicht geeinigt: Weil sie Sanktionen gegen den Iran umgangen hat, akzeptiert sie eine hohe Millionenzahlung.
Die Royal Bank of Scotland, AIG und Commerzbank hat die Finanzkrise hart getroffen. Zig Milliarden wurden für ihre Rettung ausgegeben. Haben sie die Wende geschafft?
250 Milliarden Dollar soll Standard Chartered illegal verschoben haben. Der Vorwurf kam von einer US-Behörde, die nun selbst ins Gerede kommt. Von John F. Jungclaussen
Die Bankenaufsicht in New York droht der Bank Standard Chartered mit Lizenzentzug. Das Geldinstitut verbarg angeblich bewusst die Identität ihrer iranischen Kunden.
Der Libor-Skandal hat das britische Bankwesen in Verruf gebracht. Es soll umgebaut werden. Die Finanzindustrie hat schon Wege gefunden, sich der Neuordnung zu entziehen.
Offenbar spannen Händler der drei europäischen Banken ein Zinsmanipulations-Netzwerk zwischen ihren Instituten. Ob die Chefetage davon wusste, wird untersucht.
Anshu Jain und Jürgen Fitschen holen das nach, was ihr Vorgänger Josef Ackermann aufschob. Im Investmentbanking der Deutschen Bank sollen 1.000 Stellen wegfallen.
Ein früherer Barclays-Manager hat ausgesagt, direkt im Auftrag des Vorstands Zinsen manipuliert zu haben. Auch die britische Notenbank kommt dadurch weiter in Bedrängnis.