Linke, Union, Rot-Grün: Solange die Fraktionen in ihren politischen Rollen verharren, wird die Gysi-Geschichte nicht wirklich aufzuklären sein, kommentiert M. Meisner.
Der oberste Personalratsvertreter der Birthler-Behörde soll für die Stasi gearbeitet haben. Nach seinem Rücktritt wird nun die Personalpolitik der Behörde kritisiert.
Die Verseuchung von Futter hat noch größere Ausmaße als bisher bekannt. Zudem kommt heraus: Ein Verantwortlicher des Dioxinskandals hat für die Stasi der DDR gearbeitet.
Herta Müller bewundert ihn, und sie ist enttäuscht: Oskar Pastior war Securitate-Spitzel. Seine Verpflichtungserklärung findet sich in seiner Stasi-Akte.
Stasi-Unterlagen bringen westliche Geheimdienstmitarbeiter und Polizeibeamte mit NS-Kriegsverbrechen in Verbindung. Die Akten sollten der gezielten Erpressung dienen.
Der Direktor der Birthler-Behörde war in den siebziger Jahren in DDR-freundlichen Gruppen aktiv. Eine Debatte über Irrtümer der Westlinken ist überfällig. Von T. Staud
Der Ehemann der designierten Linken-Chefin Gesine Lötzsch war Stasi-IM. Doch weder sie selbst noch die Parteioberen zweifeln an ihrer Vorstandskandidatur. Von M. Meisner
"Deutschland ist ein gemütliches Reservat für Securitate-Spitzel" – Nobelpreisträgerin Müller fordert, dass gegen Ex-Agenten des rumänischen Geheimdiensts ermittelt wird.
Die brandenburgische Landtagsvizepräsidentin Stobrawa soll als IM "Marisa" spioniert haben. Auch die Abgeordnete Renate Adolph gestand ihre Stasi-Tätigkeit ein.
Die Berliner Justiz hat Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschoss, wegen Waffenbesitzes angeklagt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass er für die Stasi arbeitete