In der Debatte um Honorare und Geschenke an Ärzte versucht die Pharmaindustrie gegenzusteuern: In drei Jahren sollen Firmen ihre "Kooperationen" öffentlich machen.
Arznei-Engpässe in Krankenhäusern häufen sich. Dramatisch ist das bei Krebsmitteln und Antibiotika. Doch Pharmahersteller sträuben sich gegen Konsequenzen. Von E. Grabar
Im Gesundheitsministerium hat ein IT-Mitarbeiter Geheimunterlagen an einen Apothekerlobbyisten gegeben. Minister Bahr zeigt sich "stinksauer" über die Spionage-Aktionen.
In Bayern und Norddeutschland gibt es nicht genügend Grippe-Vakzine. Nur eine Pharmafirma beliefert dort die Ärzte. Nun kommt sie mit der Produktion nicht hinterher.
Drei Gesundheitsminister hat dieser Entwurf schon überlebt: Der Nationale Krebsplan, der die Therapie verbessern soll. Er liegt dem Bundestag zum Beschluss vor.
Die deutschen Kassenärzte sind unzufrieden mit dem Geld, das ihnen die Krankenkassen geben. Sie wollen gegen den Honorarbeschluss klagen, manche sogar streiken.
Der Zuschlag für jede verkaufte Arzneimittelpackung soll um 25 Cent steigen. Den Apothekern winken Millioneneinnahmen, doch der Verband hält die Erhöhung für zu niedrig.
Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin kann zu starken Nebenwirkungen führen. Daher sollen sie ohne Rezept nur noch in kleinen Packungen verkauft werden.
Die Schere zwischen gesund und ungesund lebenden Menschen geht laut einer Studie der Regierung auseinander: Mehr Deutsche treiben Sport, es gibt aber auch mehr Dicke.
Tausende Kassenärzte behandeln relativ selten gesetzlich Versicherte. Dies teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage der Grünen mit. Die Kassen sind aufgebracht.
Die gesetzliche Krankenversicherung hat im letzten Jahr 19,5 Milliarden Euro zurücklegen können. Eine Auszahlung an die Versicherten schließen die Kassen jedoch aus.
Ärzte betreiben in England eine deutschsprachige Website, auf der sie Ferndiagnosen für Patienten anbieten. Die hiesige Ärzteschaft ist empört. Von Harro Albrecht.
Trotz Praxisgebühr gehen Patienten zu oft zum Arzt, meinen Koalitionspolitiker. Sie diskutieren eine Reform der Abgabe – die könnte bei jedem Arztbesuch erhoben werden.
Im ersten Halbjahr haben die gesetzlichen Kassen 2,4 Milliarden Euro Plus gemacht. Gute Konjunktur und weniger Ausgaben sind laut Gesundheitsministerium der Grund.
Panikmache oder ernst zu nehmende Gefahr? Die Trinkwasserkommission ist sich uneins, ob Ehec auch im flüssigen Nahrungsmittel ankommt. Noch gilt das als unwahrscheinlich.