Die Wettbewerbshüter haben Bedenken gegen die neuen DSL-Tarife der Telekom. Inhalteanbieter könnten sich Wettbewerbsvorteile erkaufen, andere würden benachteiligt.
Die Gegner der Telekom-Drosselpläne demonstrieren in Köln: Sie nutzen die Hauptversammlung des Konzerns als Bühne, um gegen ein Zwei-Klassen-Internet zu protestieren.
Deutschlands Grundnahrungsmittel soll jahrelang zu teuer gewesen sein. Das Bundeskartellamt untersucht, ob Kartoffelbetriebe heimlich ihre Preise abgesprochen haben.
Andreas Mundt ist Präsident des Bundeskartellamts. Freiheit ist ihm wichtig, sagt er. Und wie viel Misstrauen braucht man für diesen Job? Von Ruth Helmling
Banken versuchen, Anbieter von Sofortüberweisungen auszuhebeln. Kartellamt, EU-Kommission und Verbraucherschützer aber wollen mehr Konkurrenz bei Zahlungen im Internet.
Der eher konservative "FAZ"-Verlag will an der bisherigen Ausrichtung der "FR" festhalten: Sie soll auch nach der Übernahme eine linksliberale Tageszeitung bleiben.
Monatelang hat der Onlinehändler zu Vorwürfen geschwiegen – bis es nicht mehr ging. Nun steht die Frage im Raum: Wie viel Druck braucht ein Konzern, bis er sich bewegt?
Deutschlands Wettbewerbshüter verdächtigen den Onlinehändler, Drittanbietern in die Preisgestaltung reinzureden. Das Amt will nun eine Umfrage starten.
Seit 2008 haben deutsche Unternehmen nicht mehr so viel Strafe zahlen müssen wegen illegaler Absprachen. Ein Drittel davon trägt allein der Stahlkonzern ThyssenKrupp.
Die Gesellschaft "Schätze des deutschen Films" sucht sich eine Nische im Markt für "Video on Demand": Sie will alle jemals produzierten deutschen Filme im Netz anbieten.
Der Staatskonzern sieht sich durch Preisabsprachen mehrerer Stahlkonzerne getäuscht und zieht vor Gericht. Von einem Erfolg könnten auch die Steuerzahler profitieren.
Thyssen-Krupp zieht Konsequenzen aus Milliardenverlusten und Korruptionsvorwürfen: Das Stahlunternehmen setzt gleich drei Vorstandsmitglieder vor die Tür.
Das Bundeskartellamt soll künftig die Spritpreise zentral erfassen und den Autofahrern online verfügbar machen. Ob sich so Wucher verhindern lässt, ist offen.
Wettbewerbshüter gehen dem Verdacht nach, die Post habe mit Kampfpreisen ihre Marktmacht ausgenutzt. Der Konzern hält dagegen, die Praxis sei nie beanstandet worden.
Nach den Tankstellen nimmt sich das Bundeskartellamt jetzt den Großhandel und die Raffinerien vor. Die Branche reagiert gelassen. Von Kevin P. Hoffmann