Die Kanzlerin will eine EU-weite Frauenquote in Aufsichtsräten verhindern. Die Opposition wirft ihr Lobbyismus vor, ihre Haltung sei ein Schlag ins Gesicht vieler Frauen.
Der CDU-Politiker Fuchs wehrt sich gegen Vorwürfe, Vorträge für eine von Ex-Geheimdienstleuten gegründete Firma verschleiert zu haben. Von Till Schwarze
Es gibt nur ein Leben, ist ein Motto Markus Kerbers. Er träumt davon, die letzte Tour von Led Zeppelin zu organisieren. Zunächst einmal führt er die deutsche Industrie.
Die deutschen Großunternehmen werden ihre Ausfuhren wohl erneut steigern und den Weltmarktanteil halten. Aber der Export in EU-Nachbarländer stagniert.
Ulrich Grillo wird an diesem Montag zum BDI-Präsidenten gewählt. Er rühmt sich seines guten politischen Netzwerks – er wird es brauchen. Von Moritz Döbler
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verdüstert sich: Eine Umfrage zeigt, dass viele Unternehmen für 2013 mit Produktionsrückgängen und Arbeitsplatzabbau rechnen.
Der EZB-Chef ist nach Deutschland gekommen, um persönlich seine Kritiker zu überzeugen. Spitzen gegen die deutsche Politik kann er sich in Berlin aber nicht verkneifen.
Immense Kosten, weniger Arbeitsplätze, Stromengpässe: In seltener Einigkeit schlagen Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Chemieindustrie wegen der Energiewende Alarm.
Deutschland hat immer noch nicht das UN-Abkommen gegen Korruption ratifiziert. Nun erhöht ein Wirtschaftsbündnis den Druck: Die Weigerung schade deutschen Unternehmen.
Das Bundeskabinett beschließt, die Bürger an Zusatzkosten des Netzausbaus zu beteiligen. Die Rentenbeiträge sollen sinken – das Gesetz könnte aber im Bundesrat scheitern.
Die Debatte um eine Frauenquote für Führungspositionen hat die Wirtschaft in Unruhe versetzt. Viele Männer fühlen sich schon jetzt diskriminiert und benachteiligt.
Die griechische Regierung hat einem Bericht zufolge bislang 210 von 300 Sparvorgaben nicht umgesetzt. Der IWF will daher über einen Aufschub für die Reformen nicht reden.
Die Energiekonzerne sehen ihnen von der Verfassung verbriefte Rechte verletzt. Sie fordern vom Staat 15 Milliarden Euro Schadensersatz für den Atomausstieg.
Der deutsche Staat wird dieses und nächstes Jahr so viele Steuern einnehmen wie nie zuvor. 2013 soll sogar zum ersten Mal die 600-Milliarden-Grenze überschritten werden.