Entgegen aller diplomatischen Regeln hat Moskau die Namen zweier US-Geheimdienstmitarbeiter publik gemacht – darunter den des CIA-Büroleiters in Moskau.
Tamerlan Zarnajew ist unter Ausschluss der Öffentlichkeit beigesetzt worden. Das Grab liegt nicht in Massachusetts. Genauere Angaben zum Ort machte die Polizei nicht.
Die Terrorliste der USA wird länger und unüberschaubar. Dass die Ermittler überfordert sind, belegt das Beispiel des Boston-Attentäters, der auch auf der Liste stand.
Geld in Rucksäcken, Plastikbeuteln, Koffern – der US-Geheimdienst hat das afghanische Präsidentenamt jahrelang mit Barem versorgt. So wollte man sich Einfluss sichern.
"Grausam, inhuman, erniedrigend": Eine überparteiliche Kommission hat den US-Antiterrorkampf als Folter bezeichnet. Verantwortlich dafür macht sie die Regierung Bush.
Die USA sind laut US-Medien stärker als bekannt in den syrischen Bürgerkrieg involviert. Mithilfe der CIA seien die Waffenlieferungen an die Rebellen deutlich gestiegen.
Die Opposition ist zersplittert, der Einfluss islamistischer Brigaden wächst: Der Chef des Bundesnachrichtendienstes Schindler warnt vor einer "Irakisierung" Syriens.
In den USA gibt es Überlegungen, mit Militärgewalt in den Syrienkonflikt einzugreifen. Doch nicht das Assad-Regime soll bekämpft werden, sondern Dschihadisten.
Die CIA hat einen Schwiegersohn Osama bin Ladens verhaftet. Suleiman Abu Geith wird nun in New York wegen Verschwörung zum Mord an amerikanischen Bürgern angeklagt.
Als Einsatzleiter zur Tötung von Osama bin Laden hat er dem Präsidenten zu einem wichtigen Erfolg verholfen. Jetzt ist Obamas umstrittener Berater neuer CIA-Chef.
Keine Selbstkritik, kein Mut zur Debatte: "Argo" bekommt den Oscar für den besten Film. Ausgerechnet eine blütenreine Hymne auf die CIA. Von Jan Schulz-Ojala
Ein Geiseldrama im Iran als Film, geehrt durch Michelle Obama – den Preis für Ben Afflecks "Argo" sieht das Regime als Affront. Nun will der Iran selbst drehen lassen.
Was auch passiert, im Netz finden sich schnell sarkastische Kommentare. Ein Nebeneffekt. Eigentlich beweist das Internet, wie lückenlos es Ereignisse dokumentieren kann.