Umgeleitete Züge, geräumte Häuser, gesperrte Straßen: Der Fund einer Weltkriegsbombe hat das Zentrum von Berlin blockiert. Nun gab die Polizei Entwarnung.
Im Streit um mehr Geld für DB-Mitarbeiter haben sich Konzern und Gewerkschaft auf eine Lohnerhöhung von drei Prozent geeinigt. Die Vereinbarung gilt für zwei Jahre.
Die Regierung will nun auch den Schienenverkehr an den Kosten der Energiewende beteiligen. Die Anbieter fürchten, die Tickets könnten zehn Prozent teurer werden.
Die Bahn profitiert davon, dass viele Menschen wegen der hohen Spritpreise das Auto stehen lassen. Das Unternehmen legt bei Fahrgastzahlen, Umsatz und Gewinn zu.
Angestellte der Deutschen Bahn haben am Morgen die Arbeit niedergelegt. Dadurch kam es bundesweit zu Verspätungen. Die Bahn rechnet mit weiteren Behinderungen.
Die Deutsche Bahn will mit den Daten ihrer Kunden in Zukunft Geld verdienen. Detaillierte Informationen sollen offenbar an Banken und Versicherungen verkauft werden.
Der Stuttgart-21-Bahnhof wird zwei Milliarden Euro teurer. Bahn und Land streiten, wer zahlt. Am Ende wird wohl jeder Steuerzahler 25 Euro Schwaben-Soli beitragen.
Stadt, Land, Bahn: Es bleibt unklar, wer die Mehrkosten für Stuttgart 21 tragen wird. Bahnchef Grube will zur Not Klage einreichen – allerdings frühestens in drei Jahren.
Der frühere Bahn-Chef Mehdorn übernimmt die Geschäfte des neuen Berliner Flughafens. Für Verkehrsminister Ramsauer folgt der 70-Jährige einer "patriotischen Berufung".
Der Bund erhöht den politischen Druck auf Baden-Württemberg: Gibt das Land nicht mehr Geld für Stuttgart 21, wird das Zugfahren teurer, warnt der Verkehrsminister.
Deutschlands umstrittenster Bahnhof darf weitergebaut werden, hat eine deutliche Mehrheit des Aufsichtsrates entschieden. Wer die Mehrkosten trägt, bleibt weiter unklar.
Die Deutsche Bahn fordert 350 Millionen Euro für die Lieferung fehlerhafter S-Bahnen in Berlin. Der Fahrzeughersteller Bombardier bezeichnet die Klage als Rufschädigung.
Bahnbetrieb und Schienennetz müssen in Europa getrennt sein – für mehr Konkurrenz. Die EU-Kommission sieht das in Deutschland gefährdet, das höchste EU-Gericht nicht.
Heute würde die Bahn Stuttgart 21 nicht bauen. Sie führt das Projekt nur deshalb fort, weil die Ausstiegskosten zu hoch wären. Dies geht aus einem internen Papier hervor.
Wutbürger? Von wegen! Unser Land braucht nicht weniger Proteste, es braucht mehr. Nur durch permanente Kritik bleibt die Demokratie lebendig, schreibt Florian Kessler.