Die Grünen wollen die Stromkonzerne per Gesetz dazu zwingen, die Herkunft ihrer Kohle offen zu legen. Maßlos, findet das die Regierung. Nun lässt sie den Plan scheitern.
Wann der Berliner Großflughafen eröffnet wird, weiß kein Mensch. Während viele darüber amüsiert sind, vergeht den Bürgern der Gemeinde Schönefeld so langsam das Lachen.
Die Parteien überbieten sich mit Reformvorschlägen. Doch auch die Freunde der Energiewende übersehen: Die bisherige Ökostromförderung ist am Ende. Von Toralf Staud
Ab Montag könnte Deutschland den ersten Streik bei einem Energiekonzern erleben. In einer Urabstimmung sprechen sich fast alle Mitarbeiter für den Arbeitskampf aus.
Der Stromkonzern E.on hat einen Etappensieg im Streik um die AKW-Brennelementesteuer erzielt: Das Hamburger Finanzgericht lässt sie vom Verfassungsgericht überprüfen.
Ermittler hatten 2006 E.on-Büros durchsucht und Beweismittel in einem versiegelten Raum eingeschlossen. Weil das Siegel gebrochen wurde, muss der Konzern Strafe zahlen.
Das Solarenergie-Projekt Desertec soll in Afrikas Wüsten Strom erzeugen. Allerdings verlieren deutsche Unternehmen das Interesse: Nach Siemens steigt auch Bosch aus.
Die Euphorie um das Wüstenstromprojekt Desertec ist in Deutschland verflogen. Nun wollen Amerikaner und Chinesen mitmischen – und stoßen auf Misstrauen. Von Marlies Uken
Deutschland und vier weitere Staaten verhandeln über die Sahara-Solarparks, schon 2013 könnte ein Vertrag stehen. Das erste Kraftwerk ist für Marokko geplant.
Deutsche Stromfabriken verfeuern kolumbianische Kohle. Deren Förderung zerstöre die Umwelt und bedrohe Menschenrechte, sagen Aktivisten. Die Grünen fordern Transparenz.
CDU und FDP haben Angst um ihre Privilegien als Parlamentarier. Seit neun Jahren blockieren sie deshalb ein schärferes Gesetz zur Abgeordnetenbestechung. Von L. Altmeier
Dem früheren Finanzminister wird Amtsmissbrauch vorgeworfen, weil er persönlich bei Firmen um Geld für die Schach-WM bat. Er selbst sieht dabei nichts "Ehrenrühriges".