Die Grünen wollen die Stromkonzerne per Gesetz dazu zwingen, die Herkunft ihrer Kohle offen zu legen. Maßlos, findet das die Regierung. Nun lässt sie den Plan scheitern.
Hat EnBW einen russischen Unternehmer geschmiert? Ermittler haben die Zentrale des Energiekonzerns durchsucht, um dieser Frage nachzugehen. EnBW bestreitet die Vorwürfe.
Bund und Länder könnten sich nach dem Atomausstieg endlich auf ein Endlager einigen. Doch die wichtigste Frage ist ungeklärt: Wer zahlt? Von Marlies Uken
Deutschland lässt die Atomkraft hinter sich. Nun sollen die Reaktoren rasch verschwinden. Eine Wunschvorstellung, denn ein AKW-Abriss ist extrem aufwendig. Von R. Nestler
Der Stromkonzern E.on hat einen Etappensieg im Streik um die AKW-Brennelementesteuer erzielt: Das Hamburger Finanzgericht lässt sie vom Verfassungsgericht überprüfen.
Nachtspeicherheizungen sind als Stromfresser verschrien und gelten als veraltet. Geht es nach dem Energiekonzern RWE, könnten sie bald die Energiewende vorantreiben.
Baden-Württembergs ehemaliger Ministerpräsident Mappus will die Weitergabe seiner Daten unterbinden und deren Löschung erwirken. Nun bemüht er ein weiteres Gericht.
Deutsche Stromfabriken verfeuern kolumbianische Kohle. Deren Förderung zerstöre die Umwelt und bedrohe Menschenrechte, sagen Aktivisten. Die Grünen fordern Transparenz.
Ist der EnBW-Kauf ein Skandal? Eher nicht. Die gern erzählte Story vom dummen Politiker und dem bösen Banker enthält Merkwürdigkeiten. Von M. Brost und M. Schieritz
Deutschland braucht kolumbianische Steinkohle – erst recht nach dem Atomausstieg. Doch der Abbau des Rohstoffs zerstört das Leben von Tausenden. Von Alexandra Endres
In deutschen AKW werden offenbar in großem Stil Brennelemente verwendet, deren Uran aus russischen Atomwaffen stammt – es wäre ein für beide Seiten profitables Geschäft.
LBBW, Schlecker, EnBW – Hans Richter ist der Staatsanwalt mit den spektakulärsten Ermittlungsakten in Deutschland. Nun nimmt er es mit Ex-Porsche-Chef Wiedeking auf.