Wer studieren will, hat die Wahl zwischen Universität, Fachhochschule und einem Dualen Studium. Wir erklären die Unterschiede und geben Entscheidungstipps.
Der Münchner Uni-Präsident Bernd Huber will, dass der Bund fast eine Milliarde jährlich in Professorenstellen investiert. Ein realistischer Vorschlag? Von Amory Burchard
17 OECD-Länder planen einen Kompetenz-Test für Studierende kurz vor dem Bachelor-Abschluss. Deutschland ist nicht dabei. Kritiker halten den Test für zu aufwendig.
Die Politik treibt die Studentenzahlen in immer neue Höhen. Die Verlierer sind die Berufsbildung und die Universitäten als Orte freier Wissenschaft, kommentiert F. Knauß.
Verbessert ein Master die Jobchancen? Nicht unbedingt, sagt Hochschulforscher Andreas Ortenburger. Ob sich ein Masterstudium lohnt, hängt vom Fach und vom Berufsziel ab.
Der Wettbewerb um Fördergeld soll deutsche Unis verbessern. Das funktioniert aber nicht, sagen Kritiker. Denn paradoxerweise profitieren nur die guten Hochschulen.
Das Zwei-Klassen-System aus Fachhochschulen und Unis ist veraltet, sagt der Potsdamer Uni-Präsident Oliver Günther. Er fordert ein Modell aus vier Hochschultypen.
Mit 2,5 Millionen erreichen die Studentenzahlen in Deutschland einen neuen Rekordwert. Die Betreuung der Studierenden durch Fachpersonal hat sich dadurch verschlechtert.
Die Abschlussnote "ausreichend" erhält kaum noch ein Hochschulabsolvent, bemängelt der Wissenschaftsrat. Er bezweifelt auch, dass es bundesweit eine faire Bewertung gibt.
Annette Schavan, Ulrich Wickert, Götz Alsmann: Unis berufen gerne Promis als Honorarprofessoren. Statt wissenschaftlicher Expertise zählen oft ganz andere Qualitäten.
Ob ECTS oder O-Woche: Dozenten, Medien und Langzeitstudenten bedienen sich gern gehobenen Uni-Sprechs. Unser Crashkurs mit Begriffen von A bis Z hilft verstehen.
Mit 17 Jahren tötete Johannes Kneifel einen Menschen. Jetzt macht er seinen Master in Theologie und will Pastor werden. Céline Lauer hat ihn auf dem Campus getroffen.
Die Ausbildungssituation in Deutschland ist laut OECD trotz der Krise weitgehend stabil. Dennoch sind die Aufstiegschancen für junge Menschen vergleichsweise gering.
Die Politik des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten ist ein Lehrstück über Subventionen und Schulden. Doch Beck will das nicht wahrhaben. Von A. Lehmann