Israels Wirtschaft ist abhängig von der heimischen Waffenindustrie. Auch Deutschland kauft in Israel ein – und unterstützt so den Gaza-Konflikt. Von Yotam Feldman
Diese Woche beginnen die Gespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation Farc. Die Chancen auf Frieden stehen nicht schlecht. Von T. Käufer
Der Aufruf kommt kurz vor den Friedensverhandlungen: Die Farc-Guerilla hat Kolumbiens Regierung einen Waffenstillstand angeboten. Die will weiter Militär einsetzen.
Fast fünfzig Jahre dauert der Guerillakrieg in Kolumbien bereits an, nun soll es wieder Friedensgespräche geben. Neue Gefechte erschweren jedoch die Bemühungen.
Seit Jahrzehnten kämpft die Regierung gegen die Farc-Guerilla, nun will sie offiziell über einen Friedensschluss verhandeln. Die Gespräche sollen auf Kuba geführt werden.
Die zehn letzten nicht-zivilen Geiseln der kolumbianischen Farc-Rebellen sind frei. Damit hat die Farc eine Bedingung für Friedensverhandlungen erfüllt.
Raffgierige Großgrundbesitzer, Drogenbarone und ihre Milizionäre haben Millionen Kolumbianer von ihrem Land vertrieben. Jetzt soll das Unrecht rückgängig gemacht werden.
Muss Nestlé für einen Mord haften, der im Umfeld eines Tochterunternehmens passiert ist? Menschenrechtler wollen einen Musterprozess gegen den Multi führen.
Der Süden Kolumbiens erlebt einen Ölboom, doch die Einwohner profitieren davon kaum. Th. Wagner berichtet aus einer der am dichtesten militarisierten Regionen der Welt.
Nach dem Tod des Farc-Chefs Alfonso Cano versucht sich die kolumbianische Regierung an der Demobilisierung der Guerilla-Organisation. Von Tobias Käufer, Bogotá
Der Tod ihres obersten Chefs Cano ist ein schwerer Verlust für die Guerrillaorganisation Farc. Doch er bedeutet nicht das Ende des Bürgerkriegs. Von Thomas Wagner
Alfonso Cano, Chef der kolumbianischen Guerillagruppe, ist bei einem Militärangriff ums Leben gekommen. Die Regierung spricht vom härtesten Schlag gegen die Rebellen.
Seit internationale Unternehmen legales Geld ins kolumbianische Medellín bringen, findet die von der Drogenmafia infiltrierte Metropole zurück zu sich selbst.
Venezuelas Präsident soll 2007 laut einer neuen Studie der Farc-Guerilla in Kolumbien 300 Millionen Dollar versprochen haben. Auch Ecuador wird belastet. Von T. Käufer
Kolumbien hat Walid Makled nach Venezuela ausgeliefert, einen der meist gesuchten Drogenbosse der Welt. Er bezichtigt Chávez-Vertraute, im Drogengeschäft mitzumischen.