Erst Fannie Mae, nun auch Freddie Mac: Amerikas Regierung muss erneut die beiden großen Hypothekenfinanzierer stützen. Schuld sind auch hohe Spekulationsverluste.
Der Fed-Chef hatte sich einer Kontrolle bislang widersetzt, doch nun ist klar: Die Notenbank muss ihr Handeln während der Finanzkrise untersuchen lassen.
Aus dem Maestro wurde der Buhmann der Finanzmärkte. Vor dem Kongress kämpfte der Ex-Chef der US-Notenbank um seinen Ruf. Und scheiterte. Von Felix Wadewitz, New York
Larry Summers ist der oberste wirtschaftliche Berater im Weißen Haus. Trotz der gewaltigen Staatsverschuldung kann er gut schlafen. Ein Porträt von Josef Joffe
Es ist die größte Bankenpleite seit dem Kollaps von Lehman Brothers vor einem Jahr. Nach langem Überlebenskampf muss die Großbank CIT nun in die Insolvenz gehen.
Die verstaatlichte US-Immobilienbank profitierte von hohen Zinserlösen und erzielte das erste Plus seit zwei Jahren. Eine erneute Kapitalspritze ist offenbar nicht nötig
US-Finanzminister Timothy Geithner will die Banken von faulen Krediten befreien. Doch genau das tut die Notenbank bereits - bislang ohne rechte Wirkung.
Die Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae sind weiter in schweren finanziellen Nöten. Die US-Regierung soll weitere 46 Milliarden Dollar zuschießen
Der staatlich kontrollierte größte US-Hypothekenfinanzierer hat im vierten Quartal ein enormes Verlustgeschäft gemacht - und die Regierung um weitere Hilfe gebeten
Der amerikanische Rettungsplan für Hausbesitzer kommt bei Marktbeobachtern gut an. Den kranken Immobilienmarkt heilt er nicht. Die Krise wird weitergehen.