Wer nichts zu verbergen hat, muss nichts befürchten? Eine Lüge. Wenn Behörden wie bei Prism in Daten nach Terroristen fahnden, gibt es keine Unschuldigen. Von K. Biermann
Die irreführende Berichterstattung über Prism habe Nutzer verunsichert, sagt Google. Das Unternehmen bittet die US-Behörden, transparenter sein zu dürfen. Von P. Beuth
Der in Hongkong untergetauchte Whistleblower Edward Snowden weist den Spionagewurf gegen ihn zurück. Er werde neue Details der Überwachung durch die USA veröffentlichen.
Der britische Premier David Cameron will auf dem G-8-Gipfel Steuerhinterziehung bekämpfen. Er sollte besser zu Hause anfangen. Von John F. Jungclaussen
Nicht nur US-Geheimdienste spionieren Internetdaten aus. Auch der deutsche Auslandsgeheimdienst BND ist aktiv – und will seine Kapazitäten offenbar stark ausweiten.
Dank den Hinweisen aus den USA seien in Deutschland Anschläge verhindert worden, sagt der Innenminister. Kritik an der Datenüberwachung durch den NSA sei unangebracht.
Das Unternehmen hat Details zu den vom US-Geheimdienst angeforderten Daten genannt: Bis zu 19.000 Mitglieder-Profile waren im zweiten Halbjahr 2012 betroffen.
Tausende US-Firmen tauschen angeblich Informationen über Schwachstellen in ihren Produkten gegen Geheimdienstwissen. Behörden können das für Angriffe nutzen. Von P. Beuth
Die Regierung will geheime Ermittlungserfolge publik machen, um die Bedeutung der NSA-Überwachung zu beweisen. So sei etwa ein Anschlag in New York vereitelt worden.
Immer neue Details zu den Überwachungsprogrammen der NSA werden bekannt. Deutsche Politiker reagieren hilflos. Ein Überblick von Patrick Beuth und Kai Biermann
US-Firmen bestreiten, der NSA direkten Zugang zu ihren Servern zu geben. Der ist auch nicht nötig. Die NSA könnte auf höheren Ebenen der Netzinfrastruktur spionieren.
Bürgerrechte sind toll, schreibt Kolumnist Eric T. Hansen. Aber sind sie heute noch das Wichtigste, wenn es um die Verhinderung von Terroranschlägen geht?
Nach den Enthüllungen über das Geheimdienst-Progamm Prism fürchten IT-Konzerne um das Vertrauen der Nutzer. Google, Facebook und Microsoft gehen deshalb in die Offensive.
Thomas de Maizière scheint wie so viele Vorgänger sein Ministerium nicht im Griff zu haben. Der Grund: Seine Mitarbeiter haben eine eigene Agenda. Von Hauke Friederichs