Schaffen es die USA, den Friedensprozess in Nahost zu reanimieren? US-Außenminister Kerry will dies erreichen. Als Grundlage dient ihm ein elf Jahre alter Kompromiss.
Proteste und Gewalt im Westjordanland alarmieren Israel. Hoffnung macht aber der anstehende Besuch des US-Außenministers. Auch die Palästinenser-Führung setzt auf Kerry.
Mit seiner Rede in Jerusalem hat US-Präsident Obama den Israelis Mut gemacht, ihre Zukunft selbst zu gestalten: Frieden sei der einzige Weg zur Sicherheit. Von G. Dachs
Die Palästinenser sollten nicht länger auf einen Siedlungsstopp beharren, sagte Obama in Ramallah. Ohne Verzicht auf Vorbedingungen könne keine Lösung erreicht werden.
Im Westjordanland finden Palästinenser eine neue Form des friedlichen Protests: Sie stellen Zelte auf und nennen sie Dorf, wie die jüdischen Siedler nebenan. Von R. Grimm
Er hat mehr als 40 Kilo abgenommen, doch unser Fitnesskolumnist Tuvia Tenenbom ist weniger glücklich als früher. Weil er mit seinem Gewicht auch den Verstand verliert.
Stéphane Hessel gab der Politik Würde. Seine geistreiche Fröhlichkeit brachte Jung und Alt dazu, über ihre Eigenverantwortung nachzudenken. Von Gero von Randow
Zwei Dokumentationen über den Nahostkonflikt konkurrieren in diesem Jahr um den Oscar. Beide Filme sind in Israel sehr umstritten. Von Hauke Friederichs
In Ägypten und Tunesien herrscht postrevolutionärer Frust, denn die Islamisten herrschen willkürlich. Doch sie sind demokratisch legitimiert, kommentiert Malte Lehming.
Der Arabische Frühling und seine regionalen Folgen haben es gezeigt: Libanons Hisbollah ist auch jenseits des Konflikts um Israel eine destruktive Kraft. Von Jörg Lau
Ägyptens Präsident Mursi, der heute in Berlin ist, wird heftig kritisiert. Doch man muss genau hinsehen, Stephan Roll nimmt die wichtigsten Kritikpunkte unter die Lupe.