Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei ThyssenKrupp haben sich auf einen neuen Aufsichtsratschef geeinigt. Der ehemalige Henkel-Chef Lehner tritt die Cromme-Nachfolge an.
Zehn Jahre lang war die Kunstkammer in Wien geschlossen. Nun sind wieder Planetenuhren und Elfenbeinblumen zu sehen – köstlicher Quatsch. Von Hanno Rauterberg
Die Insolvenz der Drogeriemarktkette hat eine Lücke hinterlassen. Ketten wie dm und Rossmann füllen sie und nutzen geschickt ihre neue Verhandlungsmacht. Von J. Mielke
Der Bericht zur V-Mann-Affäre bescheinigt den Berliner Behörden fehlende Sensibilität und organisatorische Mängel. Die NSU-Ermittlungen habe das jedoch nicht behindert.
Bloß keine Neuwahlen, heißt es nervös in der Berliner SPD. Auch der Koalitionspartner CDU traut sich nicht. Verärgert über Wowereits Krisenmanagement sind beide.
Rücktrittsforderungen und Misstrauensantrag: Der Druck auf die Regierungschefs Platzeck und Wowereit wächst seit klar ist, die Flughafeneröffnung wird dieses Jahr nichts.
Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit ist nur noch an 13. Stelle der beliebtesten Politiker der Stadt. Die Berliner SPD leidet unter dem Verlust des Wowereit-Bonus.
Bei der Entwicklung neuer Produkte setzen Unternehmen neben dem Spürsinn ihrer Mitarbeiter auf Kunden als Ideengeber. Doch das birgt mitunter juristische Risiken.
Claudia Schmid zieht die Konsequenzen aus dem Skandal um vernichtete Neonazi-Akten. Sie ist die vierte Geheimdienstchefin, die wegen der NSU-Affäre geht.
Flughafen-Debakel, na und? Klaus Wowereit macht in Berlin einfach weiter. Ihm ist das Kunststück gelungen, mit seiner Stadt zu verschmelzen. Nahaufnahmen von L. Jacobsen
Quellenschutz oder Aufklärung? Der Erfurter Innenminister verteidigt die Weitergabe ungeschwärzter Akten und berührt damit ein grundsätzliches Problem. Von L. Caspari
Die NPD ist totalitär und verfassungsfeindlich, sagt Innenminister Hans-Peter Friedrich im Tagesspiegel-Interview. Ein Verbotsverfahren gegen die Partei lehnt er ab.
Das BKA hat sich im NSU-Ausschuss gegen schwerwiegende Vorwürfe verteidigt. Die Ermittler sollen Hinweise zur Tatwaffe des Terror-Trios nicht ernst genommen haben.
Die Berliner sind Missstände gewohnt. Doch die aktuellen Skandale der großen Koalition sollten ein Weckruf für alle Beteiligten sein, kommentiert Werner van Bebber.
Berlins Innensenator will dem NSU-Ausschuss einen Informanten nur deshalb verschwiegen haben, weil die Bundesanwaltschaft darum bat. Die weist diese Darstellung zurück.