Die Popularität des US-Präsidenten wächst – trotz Steueraffäre und Spitzelaktionen. Die Mehrheit der Bürger lastet ihm die Fehler seiner Regierung nicht an.
Steven Miller hat sich in einer Anhörung im Repräsentantenhaus entschuldigt: Die Steuerbehörde IRS habe bei der Kontrolle von politischen Gruppen Fehler gemacht.
Kritik an Eric Holder wegen der Bespitzelung der Nachrichtenagentur AP: Die Opposition fordert seinen Rücktritt und hat ihn vor einen Kongressausschuss geladen.
AP ist nach eigenen Angaben bespitzelt worden. Telefonate von Journalisten sollen abgehört worden sein, vermutlich in Zusammenhang mit einem vereitelten Terroranschlag.
Mehrere Regierungsgebäude in der libyschen Hauptstadt werden von Rebellen blockiert. Sie fordern, hohe Gaddafi-Getreue aus dem Staatsdienst zu entfernen.
Ein 45-jähriger Amerikaner soll Briefe mit dem Pflanzengift Rizin verschickt haben – einer war an Präsident Obama gerichtet. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.
Moskau macht Ernst: Die erste NGO soll zahlen, weil sie sich nicht als "ausländischer Agent" registrieren ließ. Das könnte teuer werden für die Wahlbeobachter von Golos.
Die Repressionen in Russland sind Teil eines neuen Patriotismus, der das Regime stabilisieren soll. Präsident Putin vergrault damit die Eliten. Von H.-H. Schröder
Die Zivilgesellschaft wird systematisch geschwächt: Russlands Regime drangsaliert Menschenrechtsgruppen, zum Beispiel die NGO Soldatenmütter. Von J. Voswinkel, Moskau
Vor einem Ministerium und einem Haus der türkischen Regierungspartei sind Bomben hochgegangen. Sie zündeten kurz vor dem Ausruf einer Waffenruhe durch PKK-Chef Öcalan.
Die CIA hat einen Schwiegersohn Osama bin Ladens verhaftet. Suleiman Abu Geith wird nun in New York wegen Verschwörung zum Mord an amerikanischen Bürgern angeklagt.
Seit Jahren zeigt Google in seinem Transparenzbericht, wer welche Nutzerdaten angefordert hat. Erstmals enthält der nun auch die geheimen National Security Letters.
Die künftige israelische Regierung nimmt Gestalt an. Mit dabei ist auch die frühere Außenministerin Livni, die erneut für den Friedensprozess verantwortlich sein soll.
Das israelische Parlament untersucht den Tod eines mutmaßlichen Geheimdienstagenten. Premier Netanjahu sagt indes: "Lasst die Sicherheitskräfte in Ruhe arbeiten."