Sprachrohr der Kommunistischen Partei oder Aufklärer? Hu Xijin, Chef der Zeitung "Global Times" in Peking, will mit mehr Offenheit Leser gewinnen. Von Angela Köckritz
Der Volkskongress hat Xi Jinping mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt. Er ist bereits Partei- und Militärchef. Sein Stellvertreter bekam viele Gegenstimmen.
Mehr Effizienz, weniger Doppelstrukturen: Die neue kommunistische Führung in China bildet das Kabinett um. Sie reagiert damit auf Lebensmittel- und Korruptionsskandale.
Es ist die größte politische Versammlung der Welt – und vor allem ein Manifest. Tausende Delegierte sind Teil einer gut organisierten Show, wie diese Bilder zeigen.
Ein maßloser Politiker wie Berlusconi ist erfolgreich, weil der Staat kaum Anerkennung findet. Partikularinteressen überlagern das Gemeinwohl. Von Ulrich Ladurner
Der konservative Oppositionspolitiker Nikos Anastasiades gilt als Favorit der Wahl. Hauptaufgabe des künftigen Präsidenten wird es sein, die Staatspleite abzuwenden.
Die Leiche des Schriftstellers Pablo Neruda soll exhumiert werden. Die Kommunistische Partei Chiles vermutet, der Literaturnobelpreisträger sei umgebracht worden.
Skype weicht Fragen nach seiner Sicherheit aus. Nun fordern Bürgerrechtler klare Aussagen über die Zusammenarbeit mit Behörden und Hintertüren zur Überwachung.
Die Tschechen entscheiden, wer von der Prager Burg aus auf Jahre ihre Politik prägt. Ein Fürst und zwei Exkommunisten werben mit Idealismus, Charme und Langweile.
Mit Ausländern sprechen junge Chinesen freizügig über die Missstände in ihrem Land, schreibt Leser h-gm aus Peking. Öffentliche Parteikritik sei weiterhin gefährlich.
In Tokio herrscht zukünftig der außenpolitische Hardliner Abe. Auch Peking ist nationalistischer geworden. In Ostasien sind die Falken obenauf, kommentiert B. Voigt.
Eine Demokratie ist in Gefahr, sich zu zerstören. Siehe Ägypten. Andererseits: Ist es legitim, eine Partei wie die NPD zu verbieten? Siehe Deutschland. Von Eric T. Hansen
Eine Reise des neuen chinesischen Parteichefs Xi beflügelt Spekulationen: Beobachter rechnen mit einer Liberalisierung der Wirtschaft, aber auch mit mehr Nationalismus.