Verteidigungsminister Thomas de Maizière verteidigt die Reformpläne für die Bundeswehr. Der fünfte Umbau der Truppe setzt aber falsche Akzente. Von Hauke Friederichs
2015 endet der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan. Den ortsansässigen Helfern der Bundeswehr hat der Innenminister nun Asyl und Jobs in Deutschland in Aussicht gestellt.
Das russische Raketengeschäft mit Syrien hat das Treffen der Außenminister von Deutschland, Polen und Russland belastet. Am Ende gab es aber auch Übereinstimmungen.
Die Kanzlerin besucht überraschend die Bundeswehr in Afghanistan. Im Mittelpunkt der Reise dürfte aber nicht der geplante Abzug stehen, sondern der Tod eines Soldaten.
Auf einem Amateurvideo ist zu sehen, wie ein US-Flugzeug in Bagram in Flammen aufgeht. Die Taliban behaupten, sie hätten die Boeing abgeschossen. Die Nato dementiert.
Keine Aufklärung, keine Strafen: Deutschland hat das tragische Tanklaster-Bombardement nie aufgearbeitet. Ein Bonner Gericht könnte das ändern, analysiert H. Friedrichs.
Die Amerikaner ziehen sich aus der Nato zurück, das Bündnis wandelt sich. Berlin sollte aus eigenem Interesse diesen Prozess übernehmen. Von M. Kaim und C. Major
Die afghanische Provinzregierung beschuldigt die Nato, zehn Kinder bei einem Luftangriff getötet zu haben. Die Nato spricht bisher lediglich von Verletzten.
Der afghanische Präsident hat dem Westen schwere Vorwürfe gemacht. Seine Regierung sei respektlos behandelt und im Krieg gegen den Terror sei nichts erreicht worden.
Sie fürchten die Rache der Taliban: Ehemalige Übersetzer der Bundeswehr haben vor dem Feldlager in Kundus protestiert und um Ausreise oder Asyl in Deutschland gebeten.
In den USA gibt es Überlegungen, mit Militärgewalt in den Syrienkonflikt einzugreifen. Doch nicht das Assad-Regime soll bekämpft werden, sondern Dschihadisten.
"Hoher politischer Stellenwert" – lobt Kanzlerin Merkel den Nato-Einsatz deutscher Soldaten in der Türkei. Nun folgen schwierige Gespräche mit der türkischen Führung.
Die Regierung in Kabul wirft US-Einheiten vor, die Bevölkerung zu schikanieren und für Instabilität zu sorgen. Deshalb sollen sie binnen zwei Wochen das Gebiet verlassen.
Noch nie gab es so wenige Piratenangriffe vor Somalia. Doch das Problem ist nicht weg: Die Seeräuber verlagern ihre Reviere nach Westafrika. Von Hauke Friederichs
Ein neues Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien bringt die Opposition in Rage: Der Bundessicherheitsrat hat der Lieferung von Grenzschutzbooten an Saudi-Arabien zugestimmt.