Realitätsverweigerung hilft der Politik, sagt Piratin Marina Weisband im Interview. Bürger sollen sich früh engagieren können und erst im politischen Prozess dazulernen.
Die Grünen schneiden in der Sonntagsfrage so gut ab wie lange nicht. Die Kanzlerin bleibt beliebt, ihre Partei büßt an Zustimmung ein. Mit den Piraten geht es bergab.
Der Rückzug des umstrittenen Johannes Ponader wird die Piratenpartei beruhigen. Jetzt muss sie aber inhaltlich neu überzeugen, kommentiert L. Jacobsen.
Johannes Ponader wird Mitschuld am Niedergang der Partei in den Meinungsumfragen gegeben. Nun zieht der Geschäftsführer Konsequenzen aus der monatelangen Debatte um ihn.
Die Piraten werden ihren umstrittenen Vorstand vorerst nicht neu wählen. Beruhigt ist die Partei damit aber keineswegs, die Probleme bleiben ungelöst. Von Lenz Jacobsen
Die Mitglieder der Piratenpartei haben die Neuwahl des kompletten Vorstands auf dem Parteitag im Mai abgelehnt. Zwei vakante Posten müssen aber besetzt werden.
300 Bürger, die SPD-Spitze und Peer Steinbrück feilen in Berlin am neuen Wahlprogramm. Die Themen zeichnen sich ab, die Konflikte auch. Von Michael Schlieben
Die Piraten sind nicht zufrieden mit ihrem politischen Geschäftsführer Johannes Ponader: In einer Umfrage gaben ihm mehr als tausend Mitglieder die Note sechs.
In Italien hat der Komiker Beppe Grillo die Traditionsparteien düpiert. Warum sich Wähler nach Vereinfachung sehnen, sagt Populismusforscher Florian Hartleb im Interview.
25.02.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Ömer Ayranci
Die Piratenpartei hat Leser Ömer Ayranci erstmals für Politik begeistert. Es folgten Enttäuschung und Austritt. Heute vermisst er die Zeit, in der vieles möglich schien.
Erst nur Beleidigungen, dann sogar Drohungen gegen die Familie: Der rüde Umgang hat den Landeschef in Baden-Württemberg zum Austritt aus der Piratenpartei bewogen.
Die Mitglieder der Piratenpartei sollen in einer Umfrage entscheiden, ob sie einen neuen Vorstand wählen wollen. Das könnte die Gräben erst richtig aufreißen.
Der Gründer der Plattform VroniPlag will sich die Jagd auf Plagiate künftig durch Bürgerspenden finanzieren lassen. Im Interview sagt er, wie sein Hobby zum Beruf wurde.
Sie wollen "endlich Politik machen". Aber sie streiten nur. Eine öffentliche Web-Diskussion zeigt, wie tief der Graben im Bundesvorstand ist. Von Lenz Jacobsen